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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Gebete für evangelische Christen [und] Episteln und Evangelien
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Epiphanias.

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Mel. Schmücke dich, o liebe Seele.| Leben In den ärgsten Tod ges

geben; Da du in der Sünder Orden Aller Schmerzen Ziel geworden, Und den Segen zu erwerben, Als ein Fluch haft wollen sterben!

6. Deine Lieb hat dich getrie­ben, Sanftmuth und Geduld zu üben, Ohne Schelten, Drohen, Klagen Andrer Schmach und Last zu tragen, Allen freund­lich zu begegnen, Für die Läste­rung zu segnen, Für der Feinde Schaar zu beten Und die Mör­der zu vertreten.

77.5

eiland, deine Men­schenliebe War die Quelle deiner Triebe, Die dein renes Herz bewogen, Dich in inser Fleisch gezogen, Dich mit Schwachheit überdecket, Dich vom Kreuz ins Grab gestrecket. Oder ungemeinen Triebe, Dei­ter treuen Menschenliebe!

2. Ueber seine Feinde weinen, Jedermann mit Hülf erscheinen, Sich der Blinden, Lahmen, Ar­nen Mehr als väterlich erbar­nen, Der Betrübten Klagen hö­en, Sich in Andrer Dienst ver­ehren, Sterben für die ärgsten Sünder: Das ist Lieb, o Men­ſchenkinder.

3. du Zuflucht der Elen­den! Wer hat nicht von deinen Händen Segen, Hülf und Heil genommen, Der gebeugt zu dir gekommen? O wie ist dein Herz gebrochen, Wenn dich Kranke angesprochen! Dwie pflegtest du zu eilen, Das Gebetne mit­zutheilen!

7. Demuth war bei Spott und Hohne Deiner Liebe Schmuck und Krone. Diese machte dich zum Knechte Einem sündlichen Geschlechte; Diese war nach Art der Tauben Ohne Falsch, voll Treu und Glauben, Mit Gerech­tigkeit gepaaret, Durch Vorsich­tigkeit bewahret.

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8. Komm, laß deine Liebe decken Meiner Sünden Meng und Flecken. Du hast das Ge­setz erfüllet Und desselben Fluch gestillet; Laß mich wider dessen Stürmen Deiner Liebe Schild beschirmen. Heilge meines Her­zens Triebe, Salbe sie mit dei­ner Liebe.

Joh. Jac. Rambach, geb. 1693, st. 1735.

4. Die Betrübten zu erquif­fen, Zu den Kleinen dich zu büf­fen, Die Unwissenden zu leh­ren, Die Verführten zu bekeh­ren, Sünder, die sich selbst ver­tocken, Täglich liebreich zu dir locken, War, mit Schwächung Deiner Kräfte, Dein gewöhnli­ches Geschäfte.

5. O wie hoch stieg dein Er­

barmen, Da du für die ärmsten

Armen Dein unschäßbar theures reich), Des ewgen Vaters höchs

Mel. Bater unser im Himmelreich. Lehrer, dem kein

78. 78. D andrer gleich,

An Eifer, Lieb und Klugheit