Weihnachten.
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4. Jesu, nimm dich deiner| Braut Ganz arm und voller Glieder Fort und fort in Gnaden an; Schenke, was man bit ten kann, zu erquicken deine Brüder; Gieb der ganzen Christenschaar Frieden und ein selig Jahr. Freude, Freude über Freude! Christus wehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne! Christus ist die Gnadensonne.
Christian Keymann, g. 1607 st. 1662.
50.& rmuntre dich, mein
schwacher Geist, Und trage groß Verlangen, Ein fleimes Kind, das Bater heißt, Mit Frenden zu empfangen. Dies ist die Nacht, darin es kam Und menschlich Wesen an sich nahm, Dadurch die Welt mit Treuen Als seine Braut zu freien.
2. Willkommen, Herr und Bräutigam, Du König aller Ehren! Willkommen, Jesu, Gottes Lamm! Ich will dein Lob vermehren; Ich will dir all mein Lebenlang Von Herzen sagen Preis und Dank, Daß du, da wir verloren, Für uns bist Mensch geboren.
3. großer Gott, wie konnt es sein, Dein Himmelreich zu Laffen, zu kommen in die Welt hinein, Da nichts denn Neid und Haffen? Wie konntest du Die große Macht, Dein Königreich, die Freudenpracht, Ja, dein erwünschtes Leben Für solche Feind hingeben?
4. Ist doch, Herr Jesu, deine
MR. Gesangbuch
Schanden; Doch hast du sie dir selbst vertraut Am Kreuz in Tos desbanden. Liegt sie doch, da fie Gott verließ, In Fluch und Tod und Finsterniß; Doch willst du ihretwegen Dein Scepter von dir legen.
5. Du Fürst und Herrscher dieser Welt, Du Friedenswies derbringer, Du fluger Rath und tapfrer Held, Du starker Höllen zwinger, Wie ist es möglich, daß du dich Erniedrigest so jämmerlich, Daß du im ärmsten Orden Der Menschen Mensch gewors den?
6. großes Werk, o Wuns dernacht, Dergleichen nie gefunden! Du hast den Heiland hers gebracht, Der Alles überwuns den; Du hast gebracht den stars fen Mann, Der Feur und Wol fen zwingen kann, Vor dem die Himmel zittern Und alle Berg erschüttern.
7. D liebes Kind, das Gott uns gab, Holdselig von Geberden; Mein Bruder, den ich lieber hab Als alle Schäß auf Erden! Komm, Schönster, in mein Herz hinein; Komm eilend, laß die Krippen sein; Komm, fomm, ich will bei Zeiten Dein Lager dir bereiten!
8. Sag an, mein Herzensbräutigam, Mein Hoffnung, Freud und Leben, Mein edler Zweig aus Jakobs Stamm, Was soll ich dir doch geben? Ach, nimm von mir
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