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heiligsten Leib und Blut Jesu Chrifti meines Erlö-) sers genießen werde. Gütigster, liebenswürdigster Jesus, wie kann ich dir genugsam für die unendliche unbegreifliche Liebe danken, womit Du mich geliebet haft! Du kamest meinetwegen auf die Welt, wardst Mensch, trugest die Lasten eines fummervol lens beschwerlichen Lebens, littest den schmerzlichen Tod, damit ich ewig leben, ewig selig sein möchte. Du haft mich geliebet, und dich für mich hingegeben nicht allein zum Leiden, zum Tode, sondern auch zur Speise meiner Seele, um bis an's Ende der Welt bei mir zu verbleiben. Im lebhaftesten: Glauben erinnere ich mich dieser deiner unendlichen, zärtlichsten Liebe des großen Tages, welcher der letzter vor deinem Leiden und Hinscheiden von dieser Welt war. Ich sehe dich mit deinen Jüngern zu Tische sizzen, um mit ihnen das letzte Abendmahl zu halten; da nahmst du das Brod und nachdem du gedankt und es gesegnet hattest, gabst du es deinen Jüngern und sprachst: ,, Nehmet hin und effet, dies ist mein Leib;" und so auch den Kelch, sprechend: ,, Trinket alle daraus, dies ist mein Blut;" und dies befahlst du deinen Jüngern zu deiner Gedächtniß zu thun. Du gabst ihnen die Gewalt, das zu thun, was du gethan, das Brod in deinen heiligen Leib und den Wein in dein heiliges Blut zu verwandeln, und drohest uns allen insgesammt, wir sollen das Leben nicht in uns haben, wenn wir dein Fleisch nicht essen und dein Blut nicht trinken.
Nibin


