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4. Obgleich dein Leben hingefloffen
In laut'rer Unschuld klar und hell, Ist doch dein Antlitz übergoffen Vom nie gestillten Thränenquell! auf der Buße schmalem Stege Soll, wer geirrt vom Unschuldwege, Dir folgen; nie noch ward verschmäht, Wer reuevoll zum Herrn gefleht!
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5. O laß auch meine Thränen fließen
Im wahren heißen Liebesschmerz, Wie glühend zu des Heilands Füßen
Sich stets ergoß dein liebend' Herz. Und wie in Jesu füßen Wunden Du immer Heil und Trost gefunden, So fleh' um Gnade auch für mich, Aloifius, ich bitte dich!
6. welch' ein Glück, wie du zu scheiden! Wenn auch im Tod dein Auge bricht, So strahlt doch schon von Himmelsfreuden Dein engelreines Angesicht.
Aloisius, in jenen Höhen
Sei nun gegrüßt, wo wir dich sehen Vereint mit Jefu immerdar, Weil Jesus deine Liebe war!
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7. Ach hilf mir, daß ich immer streite
Mit Muth und wahrem Himmelsfinn; In Jesu Urme dann geleite
Beim Scheiden meine Seele hin! Hilf heilig leben, heilig sterben, Und jene Krone mir erwerben,
Die dort für heilige Gewalt Den treuen Kämpfen ewig strahlt!
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