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Allgemeine Betstundengebete.
vermehre den Wohlstand desselben. gehn, vornämlich aber mit WeisEntferne von ihm die Schrecken heit und Erkenntniß, mit Glaudes Krieges, die Plagen der ben und Tugend, mit Ruhe und Theurung, die Gefahr anstecken- Zufriedenheit, mit Trost und Hoffder Krankheiten, Feuers- und Was nung des ewigen Lebens, daß unsre sersnoth, und die noch größern Gemeinde eine Gemeinde sei, und Uebel des Unglaubens, des Lasters es immer mehr werde, die heilig und der Gleichgültigkeit gegen ist und unsträflich, reich an Früch Religion und Gottesdienst. Dein ten der Gerechtigkeit, die durch Segen befördere das Gedeihen der Jesum Christum geschehen, zur Wissenschaften und Künste, der Ehre und Lobe Gottes. Erleuchte Handlung, des Land- und Berg- die Unwissenden, bekehre die Sunbaues und alles gemeinnütigen der, bessere die Lasterhaften, stärke Gewerbes. Deine Gnade verherr- die Schwachen, befestige die Fromliche sich an allen Eltern, daß ihre men, tröste die Traurigen, erbarme Kinder gedeihen zu deiner Ehre, dich der Wittwen und Waisen, der zum Besten des Reiches Jesu, Verlassenen und Hülflosen, der zum Segen der Welt und der Nach- Schwachen und Kranken unter uns; hilf allen Sterbenden, und führe sie, führe uns alle zur Seligkeit des ewigen Lebens.
welt.
Unsre Gemeinde mit allen ihren Gliedern, laß deiner segnenden, schüßenden und erfreuenden Güte immerdar befohlen sein. Segne Vorgesetzte und Untergebene, Lehrer und Zuhörer, Eltern und Kinder, Hausváter und Hausmütter, Arme und Reiche; segne sie Alle, o Vater, mit allem wahren, geistlichen und leiblichen Wohler
Dir, dem Alleinweisen, dem Höchstgütigen und Barmherzigen, dem Ewigen und Unvergånglichen, dem Vater, und dem Sohne, und dem heiligen Geiste, sei Preis, und Ehre, und Anbetung und Dank jetzt und zu immerwährenden Zeiten! Amen.
Allgemeine Betstundengebete.
Gott, gnädiger, barmherziger Vater, wir erkennen es mit Reue und Beschamung, daß wir deine heiligen Gesche oft und mannichfaltig über treten, daß wir von Jugend auf viel Böses begangen, viel Gutes unterlassen haben. Und wie vieler Vergehungen und Fehler in Gedanken, Worten und Werken müssen wir uns noch immer vor dir anklagen! Ja, wir sind Sünder, die durch ihre Sünden sich selbst elend und unglückselig, deines Wohlgefallens unwürdig und deiner gerechten Strafen schuldig gemacht haben. Das verursacht uns Schmerz und Kummer, das bereuen wir vor dir, dem Allwissen den, Heiligen und Gerechten.
Doch du bist gnädig und barmherzig, geduldig und von großer Güte und Treue. Du willst nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe. Du hast deinen eingebornen Sohn, Jesum Christum, gesandt in die Welt, die Sünder selig zu machen, und um seinetwillen allen Gläubigen und Bußfertigen Gnade und Vergebung der Sünden verheißen. In demüthigem Vertrauen auf dieſe deine Gnade und Erbarmung kommen wir gemeinschaftlich zu dir und bitten herzlich und inbrünstig: vergieb uns, ach, vergieb uns alle unsre Sünden um Jesu Christi willen. Verwirf unsre Reue, un sern Glauben, unser Verlangen


