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Kommunionbüchlein für Alle, die den Herrn Jesum lieb haben / von Georg Ott
Entstehung
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der oftmaligen hl. Kommunion.

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Brod, um es daran zu gewöhnen, so macht es auch Jesus. Er entzieht frommen Seelen die fühlbare Andacht, die süßen Tröstungen, um ihre Treue zu prüfen, um sie zu gewöhnen, den Weg der Entsag= ung, den Weg des Kreuzes mit ihm zu wandeln. Oft thut dieß Jesus auch zur Strafe. Oft, heißt es im Buche der Nachfolge Christi, ist es etwas Geringes, was die Gnade hemmt und verbirgt. Haft du aber dieses Geringe entfernt, und vollkommen be­siegt, so wird dir werden, um was du gebeten hast." Dir und deinen Sünden rechne es zu, wenn die Tröstung dir nicht verliehen, die Andacht entzogen wird. Demüthige dich deßhalb, forsche nach, ob nicht eine unordentliche Neigung in deinem Herzen herrscht, die dem Herrn mißfällt, sei aber nicht niedergeschla­gen, und über Gebühr traurig. Sobald du dich Gott vom ganzen Herzen ergeben und dich ungetheilt in ihn gelegt hast," heißt es in der Nachfolge Christi, wirst du dich beruhigt und mit ihm vereiniget finden." In dieser gänzlichen Hingabe an Gott, in dem festen Entschluße, Alles zu thun und zu leiden, was Gott gefällt, besteht die wahre Andacht. Bist du also auch trocken, kalt, zerstreut, und fühlst du keine Andacht in dir bei der heil. Kommunion, so unterlasse sie doch nicht. Trete nur im Gefühle deiner Armseligkeit hin zum Tische des Herrn, ganz ergeben in seinen heiligen Willen, ruf den Herrn um seine Hilfe an, und laß ihn schalten mit dir, wie er will, und der Herr wird dir, wie es in der Nachfolge Christi heißt, in einem Augenblicke geben, was er lange Zeit versagt hat. Würdest du deßhalb die Kommunion unterlassen, weil du feine Andacht, keinen Eifer, kein brennendes Ver­Langen in dir fühlest, und keinen Trost dabei empfin­dest, so würdest du einem Menschen gleichen, der, da

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