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Treue, für deine Menschwerdung und Geburt, für deine Lehre und Thaten, für deine Angst und Noth, für deinen Hohn und Spott, für deine Striemen und Wunden, für dein Kreuz und Tod, für deine Auferstehung und Himmelfahrt.
Ach, wie erfreulich ist dein Evangelium, wie tröstlich sind deine Zusagen, wie theuer ist deine Erlösung, wie heilsam sind deine Wunden, wie kräftig ist dein Blut!
Darum, so sage ich noch einmal, habe Dank, daß du den Nath deines himmlischen Vaters mir geoffenbaret, daß du mich mit Gott versöhnet, daß du mich aus der Hölle erlöset, daß du mich in der Taufe angenommen, und daß du mich noch in deinem heiligen Abendmahle ſpeisest mit deinem Leib, und tränkest mit deinem Blut.
Und du Gott heiliger Geist, werther Tröster in aller Noth, dich bete ich an, dich rühme ich, dich lobe ich, dich preise ich, dir danke ich.
Von dir habe ich alles Gute, was ich gedenke, rede und thue. Von dir bekomme ich beides, das Wollen und das Vollbringen, und du allein machest mich geschickt zum ewigen Leben.


