Der Bogen in den Wolken.
stätten der Welt nichts ist dann, ja, dann steigt ein Flehen empor: mein Herz ist in Angst; du wollest mich führen auf einen hohen Felsen! Ein Erdbeben erdröhnt, ein Sturm brauset, eine Feuersbrunst wüthet, und- eine bange Stimme zittert empor aus des Menschen Brust!
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O, bange, gläubige Seele! fasse Muth, denn siehe, bereit ist für dich ein sicherer Hort und ein starker, unerschütterlicher Thurm vor deinen Feinden! Mag die Welt auch ihren Hort haben, er fann doch nicht bestehen am Tage der Anfechtung. Der Wind fähret darüber hin und bricht ihn zusammen! Wie anders ist's mit dem Schirm, der dich decket: je lauter die Stürme brüllen, je heftiger sie toben- um so lieber wird er dir; und je tiefer die Spalten dieses Felsens sind, um so icherer fühlest du dich darinnen.
Wenn der Sturmwind tobet und wenn du durch dürre Wüsten pilgern mußt, so birg dich in deinen Felsen und erquicke dich, mein Herz, an dem Worte, das Fleisch worden- siehe, du hast einen Bruder, der auf dem Throne sitzt, einen Gefreundeten, der da lebet für und für- Einen,


