und Asche werden? Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht.
2. Sammle den zerstreuten Sinn, laß ihn sich zu Gott auf. schwingen; richt ihn stets zum Himmel hin, laß ihn in die Gnad eindringen. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht.
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3. Du verlangst oft füße Ruh, dein betrübtes Herz zu laben; eil der Gnadenquelle zu, da kannst du sie reichlich haben. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht.
4. Geh in Einfalt stets ein. her, laß dir nichts das Ziel verrücken; Gott wird aus dem Liebesmeer dich, den Kranken, wohl erquicken. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft
dir nicht.
5. Schwinge dich recht oft im Geist über alle Himmels höhen; laß, was dich zur Erde reißt, weit von dir entfernet stehen. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht.
6. Nahe dich dem lautern Strom, der vom Thron des Lammes fließet und auf die, so keusch und fromm, sich in reichem Maß ergießet. Suche
Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht.
7. Laß dir seine Majeſtät immerdar vor Augen schweben; laß mit brünftigem Gebet fich dein Herz zu ihm erheben. Suche Jefum und sein Licht. alles andre hilft dir nicht.
8. Sei im übrigen ganz ftill, du wirst schon zum Ziel gelangen; glaube, daß ſein Liebeswill stillen werde dein Verlangen. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht.
Jakob Gabriel Wolf. 1714.
Mel. Gott des Himmels und der Erden
815. Thut mir auf die schöne Pforte, führt in Gottes Haus mich ein; ach wie wird an diesem Orte meine Seele
fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, hier ist lauter Trost
und Licht.
2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen, komme du nun auch zu mir. Wo du Wohnung hast genommen, da iſt lauter Himmel hier. Zieh doch in mein Herz hinein, laß es deinen Tempel sein.
3. Laß in Furcht mich vor dich treten, heilige du Leib und Seel, daß mein Singen und mein Beten sei ein Opfer ohne


