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Weihnachten.
4. Ich lag in tiefer Todes- Mel. Lobe den Herren den mächtigen.
nacht, Du wurdeſt meine 29. Jauchzet, ihr Himmel,
Die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne; O Sonne, die das werte Licht, Des Glaubens in mir zugericht, Wie schön sind deine Strahlen!
ihr englischen Chöre, Singet dem Herren, dem Heiland der Menschen, zur Ehre! Sehet doch da: Gott will so freundlich und nah Zu den VerLornen sich kehren.
5. Ich sehe dich mitFreuden
an Und kann mich nicht satt ſehen, Und weil ich nun nichts
weiter fann, Bleib ich anbetend stehen. O daß mein Sinn ein Abgrund wär, Und meine Seel ein weites Meer,
Daß ich dich möchte fassen!
6. Du fragest nicht nach Lust der Welt, Noch nach des Leibes Freuden, Du hast dich bei uns eingestellt, An unsrer Statt zu leiden, Suchst meiner Seele Herrlichkeit Durch dein selbsteignes Herzeleid, Das will ich dir nicht wehren.
7. Eins aber, hoff ich, wirst du mir, Mein Heiland, nicht versagen, Daß ich dich möge für und für In, bei und an mir tragen; So laß mich deine Krippe sein, Komm, komm und lege bei mir ein Dich und all deine Freuden.
Paul Gerhardt. 1607-76.
2. Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Enden der Erden, Gott und der Sünder die sollen zu Freunden nun werden. Friede und Freud Wird uns verkündiget heut; Freuet euch, Hirten und Herden!
3. Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget, Sehet die Liebe, die ganz nun als Liebe sich zeiget! Gott wird ein Kind, Träget und hebet die Sünd: Alles anbetet und schweiget.
4. Gott ist im Fleische, wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen; Gehet hinein, Eins mit dem Sohne zu sein, Die ihr zum Vater wollt gehen.
5. Hast du denn Höchster, auch meiner noch wollen gedenken? Du willst dich selber, dein Herz voll Erbarmen, mir schenken. Sollt nicht


