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Weihnachten.
10. Die ihr arm seid und do Eigene Melodie.
elende, Kommt herbei, Füllet
frei
Hier sind alle guten Gaben Und das Gold, Da ihr sollt Euer Herz mit laben.
11. Süßes Heil, laß dich umfangen, Laß mich dir, Meine Zier, Unverrückt anhangen; Du bist meines Lebens Leben, Nun kann ich Mich durch dich Wohl zu frieden geben.
12. Meine Schuld kann mich nicht drücken, Denn du haft Meine Last All auf deinem Rücken; Kein Fleck ist an mir zu finden, Ich bin gar Rein und klar Aller meiner Sünden.
13. Ich bin rein um deinetwillen, Du giebst gnug Ehr und Schmuck, Mich drin einzuhüllen; Ich will dich ins Herze schließen, mein
Ruhm, Edle Blum, Laß dich recht genießen.
14. Ich will dich mit Fleiß bewahren, Ich will dir Leben hier, Dir will ich nachfahren; Mit dir will ich endlich schweben Voller Freud Ohne Zeit Dort im andern Leben. Paul Gerhardt. 1607-76.
26. Gelobet seist du, Jeſu
Christ, Daß du Mensch geboren bist Von einer Jungfrau, das ist wahr, Des freuet sich der Engel Schar. Kyrieleis.
2. Des ewgen Vaters einig Kind Jetzt man in der Krippe findt; In unser armes Fleisch und Blut Verkleidet sich das ewge Gut. Kyrieleis.
3. Den aller Welt Kreis nie beschloß, Der liegt in Marien Schoß; Er ist ein Kindlein worden klein, Der alle Ding erhält allein. Kyrieleis.
4. Das ewge Licht geht da herein, Giebt der Welt ein neuen Schein; Es leucht wohl mitten in der Nacht Und uns des Lichtes Kinder macht. Kyrieleis.
5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art, Ein Gast in der Welt hier ward Und führt uns aus dem Jammerthal, Er macht uns Erb'n in seinem Saal. Kyrieleis.
6. Er ist auf Erden kommen arm, Daß er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich. Kyrieleis.


