Advent.
ohn Gefahr, Also sei auch 3. Hosianna! Friedensjederzeit Deine Sanftmut fürst, Ehrenkönig, Held im mir bereit.
Streite! Alles, was du schaffen wirst, Das ist unsre Siegesbeute. Deine Rechte bleibt erhöht, Und dein Reich allein besteht.
7. Tröste, tröste meinen Sinn, Weil ich schwach und blöde bin, Und des Satans schlaue List Sich so hoch an mir vermißt.
8. Tritt der Schlange Kopf entzwei, Daß ich aller Ängste frei Dir im Glauben um und an Selig bleibe zugethan;
9. Daß, wenn du, o Lebensfürst, Prächtig wiederkommen wirst, Ich dir mög entgegen gehn Und vor dir gerecht bestehn.
Heinrich Held. † 1659.
Mel. Meinen Jesum laß ich nicht; oder: Jesus meine Zuversicht, Nr. 2.
6. Sosianna! Davids Sohn Kommt in Zion eingezogen. Auf, bereitet ihm den ron, Setzt ihm tausend Ehrenbogen; Streuet Palmen, machet Bahn, Daß er Einzug halten kann.
2. Hosianna! sei gegrüßt! Komm, wir gehen dir entgegen. Unser Herz ist schon gerüst, Will sich dir zu Füßen legen. Zeuch zu unsern Thoren ein, Du sollst uns willkommen sein.
4. Hosignna! lieber Gast, Wir sind deine Reichsgenossen, Die du dir erwählet hast; Ach so laß uns unverdrossen Deinem Zepter dienstbar sein, Herrsche du in uns allein.
5. Hosianna! steh uns bei! Herr, hilf, laß wohlgelingen, Daßwir ohneHeuchelei Dir das Herz zum Opfer bringen. Du nimmst keinen Jünger an, Der dir nicht gehorchen kann.
6. Hosianna! laß uns hier An den Ölberg dich begleiten, Bis wir einstens für und für Dir ein Psalmenlied berei Dort ist unser Bethphage: Hosianna in der Höh!
7. Hosianna nah und fern! Eile bei uns einzugehen, Du Gesegneter des Herrn, Warum willst du draußen stehen? Hosianna! bist du da? Ja du kommst, Halleluja!
Benjamin Schmold.
1672-1737.


