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Neues Braunschweigisches Gesangbuch : nebst einem kurzen Gebetbuche zum öffentlichen und häuslichen Gottesdienste ; [nebst] Episteln und Evangelia auf die Sonn- und Festtage; nebst der Leidensgeschichte Jesu und kurzen Morgen- und Abendgebeten auf jeden Tag in der Woche
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Vom Daseyn und Wesen Gottes.

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kann sie ergründen; Umringt Auf meine seele kommen. uns allenthalben noth, Du, Von mir sey meine missethat herr, weißt rath zu finden. So fern hinweggenommen, Gieb, daß ich dir stets traue So fern der oft vom abend. zu, Du werdest für mich sorgen, Auch übles weder denk noch thu; Denn dir ist nichts. verborgen; Du prüfest herz und nieren.

8. Gott, du bist heilig und gerecht, Kannst keine sünden dulden; Wer sagen will, er sey dein knecht, Der meide sündenschulden. Gieb, daß ich mich der heiligkeit Mit rechtem ernst befleiße, Nach­jage der gerechtigkeit, Und deine wege preise, So wun­derbar sie scheinen.

10. Gott, dessen wahrheit stets besteht; Wohl denen, die dir glauben! Wenn erd und himmel einst vergeht, Wird dein wort ewig bleiben. Gieb, daß ich fürchte dein gericht, Und alles, was du dråuest, Auch hoffe, was dein wort verspricht, Daß du mirs gern verleihest; Wer hofft, wird nicht zu schanden.

9. Du bist sehr gnädig, fromm und gut, Vergiebst die schuld dem fünder, Erbarmst dich, wie ein vater thut, Von herzen deiner finder. Laß

11. Gott, wenn ich dich so kenn und ehr, Dein wort zum grunde sege, Erfreu ich mich darüber mehr, als über alle schåge, Bis ich dort, o mein heil und licht! Dich ohne lallen nenne, Von an­gesicht zu angesicht, Dich schaue, dich erkenne, Und un­reichen trost von deiner gnad aufhörlich lobe.

Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere.

Ewigkeit und Unverán­

Waren dir, o gott, bekannt, Eh die welt auf dein geheiß Da stand, deiner weisheit preis.

4. Wie gegoßne ſpiegel stehn Deine himmel; doch vergehn Deine himmel, und die welt Sinkt, wenn sie dein arm nicht hålt.

derlichkeit Gottes. Mel. Nun komm der heiden.

8. 11 nermeßlich ewig ist

Gott der höchste! herr, du bist, Wie du dich uns offenbarst, Nun und ewig, der du warst.

2. Ewig bleibst du selbst dir gleich, Beis allein und gnadenreich, Ewig mächtig und voll kraft, Heilig und untadelhaft.

3. Alle werke deiner hand

5. Nur du bleibest, wie du bist. Was dein weiser rath beschließt, Ist unwan­delbar, wie du, Gut und heilig stets, wie du.