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Christliches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung, für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen
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Von Gott at det

sinnt, und was je dein Rath- Gott, den Himmel ausgebrei: schluß wollte, weiß dein måch: tet: Doch sie vergehn, veral: tiges Regieren herrlich auch ten wie ein Kleid; du aber hinauszuführen. bleibst für alle Ewigkeit.

4. Das ist der Trost, die Hoff nung aller Frommen: Du schůz zest sie und läßt sie nicht um­kommen. Ihr redlich Herz kann sich stets deiner freun. Du bleibst ihr Gott, und sie sind ewig dein.

4. Sünden bist du ewig feind; wehe denen, die sie lie: ben! Ewig bleibst du derer Freund, die, was recht und gut ist, üben. Lehre mich in allen Dingen deinen Willen treu vollbringen.

5. Immer ist dirs eine Luft, Menschenkinder zu beglücken. Wohl dem, der sich auch mit Luft lernt in deine Ordnung schicken; der nur geht auf fichern Wegen deinen Segnun gen entgegen.

6. Deine Worte trügen nicht, du, du bist der ewig Treue, der das hält, was er verspricht;

Met. Sey Lob und Ehr dem 2c.

gieb, daß ich mich desſen freue, 11. nendlicher, den keine

und mich, bis ich einst erkalte, fest an deine Wahrheit halte.

7. Erd und Himmel wird ver: gehn, Alles wird mich einft verlassen. Du, du bleibst mir ewig stehn. Deine Huld wird mich umfassen, wenn ich einst von hinnen scheide. Ewig bist du meine Freude.

Mel. Dreieinigkeit der Gotth.

10.

err Gott, du bist die 3uflucht aller Zei ten: denn du bist Gott für alle Ewigkeiten; du warst es schon, eh Erd und Himmel ward, eb noch dein Arm sich uns geof­fenbart.

2. Was bin ich, Herr, was alle Menschenkinder? Staub ist vor dir der Heilige, der Sün: der. Wie schnell enteilt dies e ben doch von mir! Du Höch­ster, du nur bleibest für und für.

3. Du hast vorhin die Erde zubereitet; dein Arm hat,

5. Das sey mein Troft, in al­len trüben Stunden: vom To: de selbst werd ich nicht über­wunden. Nicht er, die Sünde nur, trennt mich, von dir. Du bleibst mein Trost, mein Heil, auch ewig mir.

ihren Schranken! Beim Den­fen deiner Ewigkeit vergebn mir die Gedanken. Ich sinne nach bewundrungsvoll, und weiß nicht, wie ichs faffen soll: du bist und bleibeft ewig!

2. Noch ward von feiner Sonne ticht durch unsre Welt verbreitet; die Himmel jauchz­ten dir noch nicht, durch deine Macht bereitet; noch war kein Land, noch floß kein Meer an hoher Berge Gründen her: du aber warst schon ewig.

3. Von Ewigkeit her sahest du die künft'ge Welt entstehen; und maßest ihre Zeit ihr zu, und fahst sie untergehen. Vom Engel bis zum Wurm berab, wogst jedem du sein Schicksal ab, und nannteſt es mit Namen.

4. Långst stehet unsre Welt schon da, die du bisher erhal­ten. Bald ist sie ihrem Ende nah; sie eilet zu veralten: Denn