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Von Gott, dessen Wesen
12. Der kleinste Halm ist deiner Weisheit Spiegel. Du Luft und Meer, ihr Auen, Thal und Hügel, ihr seid sein Loblied und sein Pfalm.
13. Du tränkst das Land, führst uns auf grüne Wei den; und Tag und Nacht und Korn und Wein und Freuden empfangen wir aus deiner Hand.
14. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen; follt ich mein Herz nicht mit dem Troste stillen, daß deine Hand mein Leben hält?
15. Ist Gott mein Schuß, will Gott mein Retter wer den, so frag ich nichts nach Himmel und nach Erden, und biete selbst der Hölle Truß.
Ewigkeit und Unveráns derlichkeit Gottes.
Mel. Liebster Jesu! wir sind gott, du bist von 18 Ewigkeit, und dein herrlich großes Wesen ändert sich zu keiner Zeit. Du bleibst stets, was du gewefen. Laß dies meinen Geist beleben, ehrfurchtsvoll dich zu erheben!
mich ihn zum Leitstern wählen!
3. Herr! du bist kein Menschenkind, daß dich etwas reuen sollte; immer bleibst du gleichgesinnt. Was dein Rathschluß vormals wollte, willst du noch. O hilf uns Allen thun nach deinem Wohls gefallen!
4. Sünden bleibst du ewig Feind; wehe denen, die sie licben. Ewig bleibst du derer Freund, die, was recht und gut ist, üben. Laß uns darin schon auf Erden deinem Bilde ähnlich werden.
5. Deine Worte trügen nicht. Du bist ewig der Ge verspricht. daß dieß mich treue, der da hält, was er O stets erfreue! Kaß nur deis nen Geist mich treiben, bir, Herr, auch getreu zu bleis ben.
6. Stets ist Wohlthun deine Lust: ewig währet deis ne Liebe. Wohl mir, wenn ich auch mit Lust mich in deis nem Willen übe! Dann, o Herr, wirds meiner Seelen nie an wahrem Wohlseyn fehlen.
7. Erd' und Himmel wird vergehn; alle Welt wird mich verlassen. Nur durch dich kann ich bestehn. Deine Hand wird mich umfassen, wann ich nun von hinnen scheide. Ewig bist du meine
8. Laß
2. Ewig und unwandelbar ist, o Gott, dein hohes Wes sen; was dir einmal Wahrheit war, wird es ewig blei ben müssen. Niemals kann dein Ausspruch fehlen. Laß Freude.


