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Dresdner Gesangbuch : auf höchsten Befehl herausgegeben ; mit Königl. Sächs. allergnädigstem Privilegio
Entstehung
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so haben wir Friede mit Gott durch unsern Herrn Jesum Christuni. Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? welcher auch seines eignen Sohnes nicht verschonet hat, sondern ihn für uns Ulle dahin gegeben; wie follte er uns mit ihm nicht Alles schenken? Wer will die Auser­wählten Gottes beschuldigen? Gott ist hie, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hie, der gestorben ist; ja vielmehr, der auch auferwecket ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. Gott ist die Liebe. Lasset uns ihn lieben, denn er hat uns erst geliebt.- Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trůbsal, oder Ungst, oder Verfolgung, oder Hunger, oder Bloße, oder Gefährlichkeit, oder Schwert? In dem Allen überwinden wir weit, um deß willen, der uns ge­liebet hat. Ich bin gewiß, daß we der Tod, noch Leben, weder Engel, noch Fürstenthum, noch Gewalt, weder Gegenwärtiges, noch Zukünf tiges, weder Hohes, noch Tiefes, noch keine Kreatur mag uns schei: den von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm Herrn. Meine Seele erhebet den Herrn, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes. Das ist je ge­wißlich wahr, und ein theuer wer­thes Wort, daß Jesus Christus kom­men ist in die Welt, die Sünder selig zu machen. Er hat sein Blut ver­goffen zur Vergebung der Sünde. Ob jemand sündiget, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater,

Gebrauch des heiligen Abendmals.

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lieben, so bleibet und seine Liebe ist - Daran wird Jeder­

Jesum Christum, der gerecht ist; und derselbe ist die Versöhnung für unsre Sünde, nicht allein für die unsrige, sondern für der ganzen Welt Sünde. Daran haben wir erkannt die Liebe, daß er sein Leben für uns gelassen hat. Das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Na­men seines Sohnes, Jesu Chrifti, und lieben uns unter einander, gleichwie er uns ein Gebot gegeben hat. Ihr Lieben, hat uns Gott also geliebet, so lasset uns auch unter einander lieben. So wir uns unter einander Gott in uns, vollig in uns. mann erkennen, daß ihr meine Jun­ger seid, wenn ihr euch untereinan­der liebet.- Liebet eure Feinde, so werdet ihr Kinder sein eures Vaters im Himmel. Das ist je gewißlich wahr, sterben wir mit, so werden wir mit ihm leben, dulden wir mit, so werden wir mit ihm herrschen.- So wir anders mit leiden, werden wir auch mit ihm zur Herrlichkeit ers hoben werden. Wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Ich will wiederkommen und euch zu mir neh­men, auf daß ihr seid, wo ich bin. - Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; Niemand kommt zum Vater, denn durch mich. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser. Und ob ich schon wandere im finstern Thale, fürchte ich kein Unglück: denn du bist bei mir.

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