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Communionandachten.
handeln, so leben und sterben. Und dazu fühle ich mich jetzt durch deine Liebe und die Liebe Jesu Christi era weckt und gedrungen. Dazu mache ich mich jetzt in deiner Gegenwart und im demüthigen und gläubigen
Vertrauen auf deine Hülfe und den Beistand deines Geistes anheischig. Mit diesen Gesinnungen und Entschließungen will ich den Leib Jesu im heiligen Abendmale essen und sein Blut trinken.
Gott, thue Gnade zu Gnade hinzu. Stårke mich, dein zwar aufrichtig gesinntes, aber schwaches Kind, diesem Entschlusse treu zu bleiben bis in den Tod. Laß deine Güte, Geduld und Langmüthigkeit, die du zeither gegen mich Sünder bewie sen hast, mich zur Buße, zu einer gånzlichen Besserung meines Her zens und Lebens leiten. Mache mich aufmerksam und recht bekümmert um das Heil meiner Seele. Hilf mir, die Fehler, die Sünden und bösen Gewohnheiten, die ich an mir habe, bestreiten, und nach und nach ganz ablegen, und im Glauben, in der Liebe und in allem Guten immer völliger werden. Laß deine Kraft in mir Schwachen mächtig sein und deinen Geist mich stårken, vollbereiten, kräftigen und gründen. Laß mich nicht, Herr, mein Gott, und thue nicht deine Hand von mir, Gott, mein Heil. Heilige mich durch und durch, daß ich ganz nach Seele und Leibe unstråflich erfun' den werde auf den Tag unsers Herrn Jesu Christi. Amen.
Gebrauch des heil. Abendmals.
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Vor dem Genusse des heiligen Abendmals.
Sesegnet fei mir dieser Tag, welcher mich der herrlichsten Wunder der Liebe Gottes und seines Sohnes, Jesu Christi, erinnert, die er zu meiner Seligkeit und zur Seligkeit der Welt gethan hat. Ich freue mich in dem Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott.
Ja heiter und froh denke ich an dich, Gott der Liebe, Vater unsers Herrn Jesu Christi, Vater und Erbarmer der Menschen. Ja dich kenne ich, als unsern Vater durch Christum, dich liebe und verehre ich, als unsern Bater, deiner freue ich mich, als unsers Baters, auf dich hoffe ich, als unsern Bater, von dir erbitte, von dir erwarte ich Alles, was ein Kind von dem liebevollsten Vater nur immer bitten und erwarten kann. Du hast uns geliebet, also geliebet, daß du deinen eingebornen Sohn gabft. und hast du uns deinen Sohn geschenkt, wie solltest du uns mit ihm nicht Alles schenken? Dank sei dir, inniger, ewiger Dank, daß du uns diesen Erretter, diesen Seligmacher geschenkt und durch ihn solches Heil, solchen Trost, solche Hoffnung, solche Freude und Seligkeit bereitet hast. Gelobet seist du im Himmel und auf Erden: denn du bist die Liebe.
Und wie freue ich mich deiner, wie kann ich mich deiner genugsam freuen,


