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Dresdner Gesangbuch : auf höchsten Befehl herausgegeben ; mit Königl. Sächs. allergnädigstem Privilegio
Entstehung
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Um Sonnabende.

lieben. Deß tröste ich mich jetzt bei dem Gefühle meiner Schwachheit und Hinfälligkeit. Dir und deiner weisen, väterlichen Leitung übergebe ich mich mit kindlicher Zuversicht auf diesen und alle folgenden Tage mei­nes Lebens. Du wirst, wenn ich dir nur folge, mich allezeit recht, und anders wohin nicht führen, als zur Seligkeit. Dir befehle ich meine Wege, meine Unternehmungen und Geschäfte, meine Schicksale und Le bensveränderungen, auch meinen Tod. Ich hoffe auf dich, du wirst's wohl machen. Deine Güte, Herr, sei über mich und über Alle, die auf dich hoffen. Amen.

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Troft und die Hoffnung, womit du mich gestärket und erquicket hast. Möchte doch aber auch jeder Tag, jede Stunde von meiner Dankbar­keit, von meiner Gegenliebe und von meinem Gehorsam gegen dich und deinen Sohn, Jesum Christum, zeu­gen; möchte ich doch merkliche Fort­schritte auf dem Wege des Glaubens und der Tugend gemacht haben; möchte ich doch dem großen Ziele im­mer näher kommen, welches mir vorhålt die himmlische Berufung in Christo Jesu und wachsen in allen Dingen an dem, der das Haupt ist! Gott, siehe mit Huld und Gnade auf mich herab. Vergieb, ach vergieb mir alle meine Sünden um Jesu Christi willen. Stärke mich aber auch in meinem Bestreben, mit jeder Woche, mit jedem Tage immer wei­fer und verständiger, immer reiner von Fehlern und Sünden, im Glau­ben immer stårker, in allen guten Werken immer geübter und fertiger, meinem Heilande immer ähnlicher, deiner und deines Sohnes Gemein­schaft immer fähiger, im Genusse seines Heils immer froher, zufried­ner und seliger, und durch das Al­les zur Seligkeit der zukünftigen Welt immer geschickter zu werden. Herr deine Güte währet immer für und für bei denen, die dich kindlich fürchten. Und so habe ich das demů­thige Vertrauen zu dir durch Chri­stum, du werdest auch in der künfti­gen Woche und mit einem jeden kom­menden Tage deine Güte über mich, über die Meinen, über alle deine Kin­

Des Abends.

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Herr, ich bin zu geringe aller Barmherzigkeit und Treue, die du an mir gethan haft. Wie viel hast du nur allein in der verfloßnen Woche an mir gethan! Jeder Tag, jede Stunde derselben sind Zeugen deiner unerschöpflichen, ewig fort währenden Güte. Und Dank, herz licher, inniger Dank sei dir für alle Beweise derselben, Dank für das Le­ben, das du mir verlängert, für die Gesundheit, die du mir erhalten, für den Fortgang und Segen, den du mir verliehen, für so manche Freude, die du mir geschenkt, auch für die Leiden, die du mir zu meinem Besten auferlegt haft und gewiß zu meinem Besten lenken wirst; insbesondere aber für das Licht, die Kraft, den