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kommen, so triumphirt dein hoher Rath. Den besten Zweck wählt dein Verstand; die Mittel stehn in deiner Hand.
5. Die Menge so verschiedner Willen, wo jeder seinen Zweck sich wählt, muß deinen Willen doch erfüllen, der seines Zieles nie verfehlt und aller Feinde stolzen Wahn als Uebermuth beschämen kann.
Gott, dessen Dasein,
6. Weisheit! decke meiner Seele des Eigendünkels Thorheit auf, daß sie zur Führerin dich wähle in dieses Lebens ganzem Lauf. Ich weiß den Weg zur Wohlfahrt nicht, drum leite mich dein sichres Licht.
7. Du hast mich durch mein ganzes Leben bisher auf's weiseste geführt. Ja, bir muß ich die Ehre geben, daß du auf's beste mich regiert. D, leite mich durch Welt und Zeit hinüber in die Ewigkeit.
Nambach.
wie du, so weise? Verstand und Rath ist dein. Erwecke meinen Geist, in allen deinen Werken die Weisheit zu bemerken, die auch das Kleinste preiſt.
Mel. Aus meines Herzens c. ch
16. dh lobe dich und preise
2. Wohin meist Auge blicket, seh' ich, wie deine Hand verbindet, ordnet, schmücket, was erst durch sie entstand. Sie schaffet, ste erhält, zu segnen, zu ergößen, nach herrlichen Geseßen den weiten Bau der Welt.
3. Du hingst in lichten Fernen, hoch über uns hinauf, die Sonne mit den Sternen, uns zu erleuchten, auf. Da hängen sie an Nichts, in unermeßne Weiten ihr Wohlthun zu verbreiten; ein Schatten deines Lichts.
4. Wer hält im Gleichgewichte so großer Körper Last? Wie schwimmt die iWelt im Lichte, das du geschaffen haft! Wer weist die rechte Bahn den mächt'gen Himmelsheeren zum dich, to Wohl, nicht zum Zerstören,
mein Gott, allein. Wer ist, in sichrer Ordnung an?


