Morgengesänge.
mir auch gewähr', warum ich dich thu bitten, und auch dein Will' mag sein; leit mich in deinen Sitten und brich den Willen mein.
3. Daß ich, HErr, nicht abweiche von deiner rechter Bahn, der Feind mich nicht erschleiche, damit ich irr' möcht' gahn. Erhalt' mich durch dein' Güte, das bitt' ich fleißig dich, vor's Teufels List und Wüthen, damit er sett an mich. 4. Den Glauben mir verleihe an dein'n Sohn JEsum Christ, mein' Sünd' mir auch verzeihe allhier zu dieser Frist; du wirst mir's nicht versagen, wie du verheißen hast, daß er mein' Sünd' thu tragen, und lös' mich von der Last.
5. Die Hoffnung mir auch giebe, die nicht verderben läßt, dazu christliche Liebe zu dem, der mich verlebt, daß ich ihm Gut's erzeige, such' nicht darin das Mein', und lieb' ihn, als mein eigen, nach all' dem Willen dein.
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Niemand wehre, dein Segen zu uns komm', daß wir in Fried' einschlafen, mit Gnaden zu uns eil', gieb uns des Glaubens Waffen vor's Teufels List und Pfeil.
6. Dein Wort laß mich befennen vor dieser argen Welt, auch mich dein'n Diener nennen, nicht fürcht'n Gewalt noch Geld, das mich bald möcht' ableiten von deiner Wahrheit klar, wollst mich auch nicht abscheiden von der christlichen Schaar.
7. Laß mich den Tag vollenden zu Lob dem Namen dein, daß mich nichts von dir wende, am End' beständig sein. Behüt' mir Leib und Leben, dazu die Frucht im Land; was du mir hast gegeben, steht all's in deiner Hand. 8. HErr Christ, dir Lob ich sage für deine Wohlthat all', die du mir all' mein' Tage erzeigt hast überall; dein'n Namen will ich preisen, der du allein bist gut, mit deinem Leib mich speisest, tränt'st mich mit deinem Blut.
9. Dein ist allein die Ehre, dein ist allein der Ruhm, die Rach' dir
3. Rohlros.
31. In bekannter Melodie. ch dank' dir schon durch deinen
Sohn, o GOtt, für deine Güte, daß du mich heut in dieser Nacht so gnädig haft behütet.
2. In welcher Nacht ich lag so hart mit Finsterniß umfangen, von meinen Sünd'n geplaget ward, die ich mein Tag begangen.
3. Drum bitt' ich dich aus Herzensgrund, du wollest mir verge= ben all' meine Sünd', die ich begunnt in meinem ganzen Leben.
4. Und wollest mich auch diesen Tag in deinem Schuß erhalten, daß mir der Feind nicht schaden mag mit Listen mannigfalten.
5. Regier' mich nach dem Willen dein, laß mich in Sünd' nicht fallen, auf daß dir mög' das Leben mein und all' mein Thun gefallen.
6. Denn ich befehl' dir Leib und Seel' und all's in deine Hände, in meiner Angst, Noth und Zufäll', HErr, mir dein' Hülfe sende;
7. Auf daß der Fürste dieser Welt fein' Macht an mir nicht finde, denn, wo mich nicht dein' Gnad' erhält, ist er mir zu geschwinde.
8. Ich hab' es all' mein Tag' gehört, Menschenhülf sei verloren, drum steh mir bei, du treuer Hort, zur Hülf bist du erforen.
9. Allein GOtt in der Höh' sei Preissammtseinem ein'genSohne, in Einigkeit des Heilgen Geist's, der herrscht im Himmelsthrone.
10. Er herrschet so gewaltiglich von Anfang bis zum Ende, GOtt Vater, Sohn und Heilger Geist, bescher' ein selig Ende.
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11. Nimm


