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Evangelisches Gesangbuch für Kirche, Schule und Haus in Basel-Stadt und Basel-Land
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Abendmahlsgebete.

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Wenn eure Sünde gleich blutroth ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie gleich ist wie Ro­finfarbe, soll sie doch wie Wolle werden. Ich, ich tilge deine Uebertretungen um meinetwillen und gedenkte deiner Sünden nicht. Sei getrost: deine Sünden sind dir vergeben; dein Glaube hat dir geholfen: gehe hin im Frieden!"

Berlichen groben Sünden, sondern noch viel mehr mit innerlicher ange­borener Blindheit, mit Unglauben und Zweifel, mit Kleinmuth und Un­geduld, Hoffahrt und bösen Lüsten, mit Geiz, Neid, Haß und Mißgunst, auch mit andern bösen Tücken, wie du, mein Herr und Gott! das alles an mir erkennest und ich es leider nicht so vollkommen erkennen kann. Ach, gnädiger und barmherziger Gott! ich trage aufrichtig Reue und Leid über alle meine Sünden und flehe zu dir um Gnade durch deinen lieben Sohn Jesum Christum. Handle nicht mit mir nach meinen Sünden und vergilt mir nicht nach meiner Missethat. Hilf mir, o du Gott meines Heils! Thue Barmherzigkeit an mir um Jesu Christi willen, und laß auch an mir geschehen, wie du gesagt haft:

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Ja, Herr! auf deine Verheißungen und auf das Berdienst des allerheilig­sten Leidens, Sterbens und Aufer­stehens meines lieben Heilandes Je­su Chrifti glaube ich die Vergebung aller meiner Sünden im Namen Got­tes des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.

Gebet um gesegneten Genuß des h. Abendmahles.

Herr Jesus Christus, mein treuer Hirte! Du giebst den Deinen das Le­ben, und bei dir finden sie volle Ge­nüge. Du hast einen Tisch vor mir bereitet mich zu sättigen mit den Gü­tern deines Hauses. Du selbst willst dich mir geben zu Speise und Trank des ewigen Lebens. Ach Herr! ich bin zu gering aller Barmherzigkeit, die du an mir thust; ich fühle mich zu un­würdig deiner großen Gnade. Aber sich nicht an meine Unwürdigkeit, sondern wie elend, wie arm und be­dürftig ich bin. Hilf mir aus meinem Elende, decke meine Armuth mit dem Reichthum deiner Gnade, und ziehe mir selbst das hochzeitliche Kleid an,

damit ich dir wohl gefallen möge. Reinige mich durch dein Blut, und versiegle mir in deinem heiligen Abendmahle die Vergebung meiner Sünden. Laß mich hören dein Wort: Fürchte dich nicht: denn ich habe dich erlöset; ich habe dich bei deinem Namen ge­rufen: du bist mein." Ja, dein will ich sein, Herr Jesu! Nimm mich hin als dein ewiges Eigenthum, als einen Lohn deiner Schmerzen. Habe ich Gnade gefunden vor deinen Au­gen, so gehe nicht vor mir vorüber. Komm und mache Wohnung in mei­nem Herzen und weihe es zu deinem Tempel. Laß heute meiner Seele Heil