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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten / ... und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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Amen.

74 Am Kirchweih-( Reformations-) Fest. Ewigkeit zu Ewigkeit.| schaue vom Himmel, und Luther. siehe an und suche heim deinen Weinstock, und halte ir glauben an GOtt ihn im Bau, den deine Vater, GOtt Sohn Rechte gepflanzet hat, und und GOtt den heiligen den du dir festiglich erwäh­Geist. Gott helfe uns let hast, auf daß sein Ge­allen, daß wir in solcher wächs ausgebreitet und Lehre und Glauben bis an seine Zweige groß werden; unser Ende beständig und verzäune ihn mit deinem rein erfunden werden. Schilde. Nimm uns, deine Amen. Schaafe, in deinen Schutz, daß uns niemand aus det­Am Kirchweih-( Refor- ner Hand reiße. Behüte

Luther.

D

mations-) Feft. uns vor allen denjenigen, Vater aller Barmher- so da suchen Vertilgung zigkeit, der du dir eine rechter Lehre, Aufrichtung heilige Gemeine und Kirche und Bestätigung ihrer auf Erden durch dein Wort schändlichenAbgötterei. Laß und heiligen Geist sammelst dein liebes Wort, das helle und erhältst: ich bitte dich, und unwandelbare Licht, du wollest deine kleine so uns jetzt scheinet, nicht Heerde, das arme Häuflein, unterdrücket oder ausge­so dein Wort durch deine löschet werden, sondern Gnade angenommen, ehret thue Hülfe durch deinen und fördert, bei der rechten, großen ausgestreckten Arm, erkannten, reinen und allein und erhalte deine Kirche seligmachenden Lehre, auch und Gemeine unter so vie­bei rechtem Gebrauche der len Anstößen in der Welt, hochwürdigen Sakramente auf daß du unter uns hier stets und fest erhalten, wi- auf Erden auch habest ein der alle Pforten der Hölle, Volk, das dich erkenne, ehre wider alles Wüthen und und anbete, und deinem hei­Toben des leidigen Teu- ligen Namen diene. Ach fels, wider alle Bosheit HErr, schone deines Volks, und Tyrannei der argen und laß dein Erbtheil nicht Welt. Erhalte dein Schiff zu Schanden werden, laß lein sammt deinen Christen uns nicht entgelten unsere mitten auf dem ungestü- Sünden, der du die Misse­men Meere unter allen that vormals vergeben hast Wellen und Wasserwogen, deinem Volk, und alle ihre daß es nicht sinke noch un- Sünde bedecket, der du vor­tergehe. Laß deine Kirche mals haft allen deinen Zorn fest und unbeweglich flehen aufgehoben und dich ge­auf dem Grundfelsen, dar- wendet von dem Grimm auf sie erbauet ist. OGOtt deines Zorns. Triste uns, Zebaoth, wende dich doch, GOtt, unser Heiland, und laß