.aß uns reich
70 Vor und nach der Predigt.
reichlich widerfahren, auf auch muthwillig verachten, daß wir, durch dein heilig verfolgen und lästern. Eingeben, denken was recht
Luther.
ist, und durch deine Wir
kung dasselbige vollbringen, Niebster GOtt, gieb uns um Jesu Christi, deines Sohnes, unsers HErrn willen. Amen. Luther.
deinen heiligen Geist, der das gehörte Wort in unser Herz schreibe, also, daß wir annehmen, glauben, und uns dessen in Ewig
Vor der Predigt.
Nieber GOtt, du spricht keit erfreuen und trösten durch deinen lieben mögen. Amen. Luther.
Nach der Predigt.
Sohn die selig, so dein Wort hören. Wie viel billiger wäre es, daß wir dich, ieber HErr Christe, der o ewiger, barmherziger Va- du mein Herz mit deiter, ohne Unterlaß mit ner Wahrheit erleuchtet fröhlichem Herzen selig haft, wollest mir auch deipreiseten, dir dankten und nen Geist und Kraft gedich lobten, daß du dich so ben zu thun und zu lassen, freundlich, ia väterlich ge- was deinem gnädigen Wilgen uns arme Würmlein len wohl gefällt. Amen. erzeigest, und mit uns von der größten und höchsten
Luther.
Sache,
Nieber
gen Leben und Seligkeit, fte, bereite, stärke und redest. Gleichwohl unter befestige uns vollends zu läsfest du es nicht, uns deinem ewigen Reich, mit freundlich zu locken durch aller Fülle deiner Weisdeinen Sohn, dein Wort heit und Erkenntniß. Dir zu hören, da er spricht: sei Lob und Dank in EwigSelig find, die GOttes feit. Amen. Wort hören und behalten; als könntest du unsers Gehörs nicht entbehren, und wir, die wir Erd und Asche
Luther.
find,
Danksagung für das gehörte Wort GOttes.
GOtt, Vater aller Barmherzigkeit, danken dir höchlich und alle
mehr deines seligen Wor
tes bedürften. Ď wie un- zeit, daß du uns, nach dem aussprechlich groß und überschwenglichen Reichwundersam ist deine Güte thum deiner Gnaden, haft und Geduld! Wiederum gebracht zu dem Schatz Ach und Wehe über die deines Wortes, darinnen Undankbarkeit und Staar- wir haben Erkenntniß deiblindheit derer, die dein nes lieben Sohnes, das ist Wort nicht allein nicht ein sicher Pfand unsers hören wollen, sondern es Lebens und Seligkeit, die
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