Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten / ... und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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in's Fleisch.

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merlast, die kein Mund zum ewgen Licht und Won­kann aussagen, so fest um- ne in deinen Freudensaal. fangen haft.

Paul Gerhard.

6. Das schreib dir in dein Herze, du herzbetrüb- Mel. tes Heer, bei denen Gram

und Schmerze sich häuft 21. Warum willfi

je mehr; seid

du draußen

Freu dich sehr, o meine Seele.

unverzagt, ihr habet die stehen, du Gesegneter des Hülfe vor der Thür; der HErrn? Laß dir bei mir eure Herzen labet und tri- einzugehen wohlgefallen, ftet, steht allhier.

du mein Stern. Du mein 7. Ihr dürft euch nicht JEsu, meine Freud, Helfer bemühen, noch sorgen Tag in der rechten Zeit, hilf, o und Nacht, wie ihr ihn Heiland, meinem Herzen wollet ziehen mit eures von den Wunden, die mich Armes Macht: er kommt, schmerzen. er kommt mit Willen, ist 2. Meine Wunden sind voller Lieb und Luft, all der Jammer, welchen oft­Angst und Noth zu stillen, mals Tag und Nacht des die ihm an euch bewußt. Gesehes starker Hammer 8. Auch dürft ihr nicht mir mit seinen Schrecken erschrecken vor eurer Sün- macht. Oder schweren denschuld, nein, JEsus will Donner- Stimm, die mir fie decken mit seiner Lieb GOttes Zorn und Grimm und Huld. Er kommt, er also tief ins Herze schläget, kommt den Sündern zu daß sich all mein Blut Trost und wahrem Heil, beweget! schafft, daß bei GOttes Kindert verbleib ihr Erb und Theil.

3. Dazu kommt des Teut­fels Lügen, der mir alle Gnad absagt, als müßt ich nun ewig liegen in der Höllen, die ihn plagt; ja auch, was noch årger ist, so zermartert und zerfrißt mich

9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück? Der HErr wird sie zerstreuen in einem Augenblick. Er kommt, er mein eigenes Gewissen mit kommt, ein König, dem vergiften Schlangenbissen. wahrlich alle Feind auf Erden viel zu wenig zum Widerstande seind.

4. Will ich dann mein Elend lindern, und erleich­tern meine Noth bei der 10. Er kommt zum Welt- Welt und ihren Kindern, gerichte, zum Fluch dem, fall ich vollends in den der ihm flucht; mit Gnad Koth; da ist Trost, der mich und süßem Lichte dem, der betrübt, Freude, die mein ihn liebt und sucht. Ach Unglück liebt, Helfer, die komm, ach komm, o Son- mir Herzleid machen, gu­ne, und hol uns allzumal te Freunde, die mein lachen. 5. Int