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Von der Zukunft Chrifti
11. Der König will be- ren in allem trachten zu denken die, die er herzlich gefallen, die werden mit liebt, mit köstlichen Ge- Freuden auch von hinnen schenken, als der sich selbst scheiden. uns giebt durch seire Gnad und Wort. O König, hoch erhoben, wir alle wollen loben dich freudig hier und dort.
6. Denn bald und behende kommt ihr letztes Ende; da wird er vom Bdsen ihre Seel erlösen, und fie mit ihm führen zu der Engel Chören.
12. Nun, HErr, du giebst uns reichlich, wirst selbst 7. Von dannen er komdoch arm und schwach: du men, wie denn wird verliebest unvergleichlich, du nommen, wenn die Todten jagst den Sündern nach; werden erstehn von der Erdrum wollen wir allein die den und zu seinen Füßen Stimmen hoch erschwin- sich darstellen müssen. gen, dir Hosianna singen und ewig dankbar sein.
Joh. Rift.
8. Da wird er sie scheiden, die Frommen zur Freudet, die Bösen zur Höllen in peinliche Stellen, wo fie ewig müssen ihr Untu
In eigener Melodie.
14. GOttes Sohn ist gend bußent.
kommen uns 9. Ei nun, HErre JEsu, allen zu Frommen hier auf schick unste Herzen zu, diese Erden in armen Ge- daß wir, alle Stunden berden, daß er uns von rechtgläubig erfunden, darSünde freiet und entbinde. innen verscheiden zu ewi
2. Er kommt auch noch gen Freuden.
Böhmische Brüder.
heute, und lehret die Leute, wie sie sich von Sünden zur Buß sollen wenden, Mel. Vom Himmel hoch von Irrthum und Thorheit da komm ich her. treten zu der Wahrheit.
3. Die fich fein nicht 15. ob sei dem aller
höchsten GOtt, schämen, und sein Dienst der unser sich erbarmet hat, annehmen durch ein rech- gesandt sein allerliebsten ten Glauben mit ganzem Sohn, aus ihm geborn Vertrauen, denen wird er im höchsten Thron: eben ihre Sünd vergeben.
2. Auf daß er unser Hei4. Denn er thut ihn'n land würd, uns freiet von schenken in den Sakramen- der Sünden Burd, und ten sich selber zur Speise, durch seine Gnad und sein Lieb zu beweisen, daß Wahrheit führet zur ewifie sein genießen in ihrem gen Klarheit. Gewissen.
5. Die also bekleiben und beständig bleiben, dem HEr
3. O große Gnad und Güttgkeit, o tiefe Lieb und Mildigkeit! GOtt thut ein
Werk,


