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Erste Abtheilung.
herzig und von duldendem gemütbe; 4. Wo ist ein gras! wo nur ein Will denen beil und ew'ge lust besche- blatt, Ein stäublein auf der erde, ren, Die ihn verehren.
2. Er handelt nicht mit uns nach unsern fünden. Und läßt verschonend uns das nicht empfinden, Was wir, weil wir ihm unser herz nicht gaben, Verschuldet baben.
Wodurch, o mensch. nicht gottes rath Und kraft verherrlicht werde: O, wie ist seine macht so reich! Was aber deiner trägbeit gleich, Daß du's nicht siebst, nicht fühleft?
3. Hoch ist der himmel über seiner erde, So groß ist auch, daß er gelie bet werde, Die huld des Herrn bei denen, die ihn lieben, Und gutes üben.
4. So zärtlich sich ein vater seiner finder Erbarmet, so erbarmt sich gott der fünder, Wenn sie von herzen sich zu ihm bekebren, Ibm treue schwören.
5. Er schlägt und beilt, verwundet, läßt genesen; Er weiß, der mensch ist ein zerbrechlich wesen; Erdenkt daran, daß das geschöpf aus erde Doch asche werde.
6. Von ewigkeit zu ewigkeiten wäbret Die güte gottes dem, der tugend ebret. Uch! leite denn auch mich auf deinem pfade, Du gott der gnade!
7. So werd ich ewig deiner huld genießen; So wird mein leben sanft vor dir verfließen: So werd' ich dort mit allen engelchören Dich fröhlich ehren.
MI. Es ist das heil uns kommen ic. eder: Eigene Melodie.
25.
obfinget gott und betet an! Es dank', es rühm', es singe, Es jauchze, wer nur jauchzen kann, Dem schöpfer aller dinge! Wie groß, wie schön ist seine kraft! Wie herrlich, wie untadelhaft Sind alle seine werke!
2. Wie schön, wie würdig seiner macht mit allen ihren beeren Die
himmel! wie viel licht und pracht Bestrahlt sie, ihr zu ebren! Das auge sieht sich nimmer satt, Sicht, was es auch gesehen bat, Doch immer neue wunder!
3. Nicht wunder für das aug' allein: Auch wunder für die seele: Damit es ihr, sich zu erfreun, An teiner schönheit fehle. Wie kunstvoll ändert gott sie ab! Dem mangelt, was er andern gab; Und jedes ist doch herrlich.
5. Gab seine macht, die schöpferin, Zum führer deines lebens Dir deinen geist, so manchen sinn, so viel gefühl vergebens? Für wen, für wen, als dich, erschafft, Erhält und schmücket seine kraft So viele große werke?
6. Dein gott bedarf nichts; seine band, Die feine schöpfung schmückte, Gab dir empfindung und verstand, Damit er dich beglückte. Willst du, o mensch, nicht glücklich seyn? Will sich nicht deine seele freun, Nicht immer froher werden?
7. Er selbst entflammt in deincr brust Die sehnsucht nach vergnügen. Er schuf auch quellen, die voll lust Stets rinnen, nie versiegen. Gieb nur auf seine güte acht; Denn seine segenvolle macht Schafft allen wahre freude.
8. Dir wohlzuthun, das ist ihr ziel; Laß dich zum dank erwecken! O hätt' ich doch genug gefühl, Wie gut er ist, zu schmecken! Ist seiner wohnung vor bofschon So schön; wie wird mich einst sein thron, Wie wird er selbst entzücken!
9. Lobsinget gott und betet an! Es dank, es rühm, es singe, Es jauchze, wer nur jauchzen kann, Dem schöpfer aller dinge! Wie groß ist unsers schöpfers macht! Wie herrlich, wie untadelhaft Sind alle seine werke!
Mel. Nun lob, mein seel', den ic.
26. O gott, du bist die liebe; Üns wohlzuthun ist deine lust. Drum preist mit frohem triebe Dich unsre dankerfüllte brust. Wie so gar ohne grenzen Ist deine gütigkeit! So weit die himmel glänzen. Uebst du barmherzigkeit. Du siehst mit wohlgefallen Auf das, was du gemacht; Und bast auch uns, uns allen, Viel gutes zugedacht.
2. Uns ewig zu beglücken, Erschufft du uns und deine welt, Die vier schon zum entzücken So viele wunder in sich


