1. Bon Gott.
12. Hell strablet aus dem kleinsten halm, Gott, deine weisheit her, Und au und hügel, luft und meer Sind deiner ehre psalm.
Mel. Herzlich lieb hab ich dich 2c.
13. Froblockend preiset dich das 10. Web dem, der leugnet, daß
gott
land, Das deine milde tränkt! Und korn und wein und freud empfängt Der mensch aus deiner hand.
14. Herr, ohne deinen willen fällt Kein sperling bin, und ich, Ich freute nicht des trostes mich, Taß deine huld mich hält?
15. Ich fürchte, bleibest du mein schuß, Gefahr und schrecken nicht, und biete voller zuversicht Der ganzen bölle trug. Rel. Herzliebster jesu. was 0. oder: Ist auch ein gott? wer 2c.
9.
ann ich, gott, meinen geist zu dir erhebe, Dich suche, dich zu finden mich bestrebe: So mußt du selbst, recht groß von dir zu denken, Die kraft mir schenken.
2. Was ist im himmel, böchster, was auferden, Das so, wie du, verdient, erkannt zu werden? Welch wissen ist wohl herrlicher zu nennen, Als dich erkennen?
3. Dich suchen, ist die herrlichste der sorgen; Zwar bist du unerforschlich und verborgen! Doch willst du, wenn wir nur dein licht nicht hassen, Dich finden lassen.
4. Mit lauter stimme lehren deine werke Uns deine weisheit, deine güt und stärke; Auch hast du selbst, sei hoch dafür gepriesen! Uns unterwiesen.
5. Und immer mehr willst du dich offenbaren, Wenn, was du lehrst, wir nur getreu bewahren; Wenn wir, was deine lehren wirken sollen, Uns bessern wollen.
6. Ach, möcht ich, gott, aus allen meinen kräften Dich suchen; auch bei sorgen und geschäften, Mein herz, zu dir mich leichter aufzuschwingen, Zur andacht bringen!
lieb entbrennen, Dir gern geborchen, fröhlich dich erheben, Und, gott, dir leben.
7. Drum führe durch dein wort doch meine seele, Daß sie den weg zum lichte nicht verfehle; sieb mir, weil ihre kräfte leicht ermüden; Ernst, lust und frieden.
8. Dann werd ich immer besser dich erkennen, Und täglich mehr von deiner
menschenleben ist Ihm leer von edler freude. Sein wilder, lasterbafter blick Sebnt sich umsonst nach wahrem glück, Umsonst nach trost im leide. Die lust zu guten thaten flieht Vor ihm, der seinen gott nicht siebt. Nie füblet sich sein herz erfreut Von wonne der unsterblichkeit. Gott, unser gott! wie jammervoll, wie fürchterlich Wird unser leben ohne dich!
2. Wenn du nicht bist, wer trägt und hält, Und wer regieret dann die welt? Wer sorgt auch für mein leben? Wem danke ich mein leben dann? Wer nimmt bis jetzt sich meiner an? Wem kann ich mich ergeben? Verhängniß oder ungefähr Wär dann mein gott: und arm ist der; Dann wär vernunft und freiheit, spott; Und schreckenvoll wär mir der tod! Gott, wahrer gott! Wie graunvoll wird mir deine welt, Wenn nicht dein arm sie führt und hält.
3. Kann ohne dich ein glück erfreun, Für mich ein guth auf erden seyn, Und kann ichs froh genießen? Was bilft mir freiheit und verstand, Was jede wohlthat deiner band, Was nüßt ein gut gewissen? Bist du nicht, so erfreun sie nie; Ein traum ist ihre lust, wie sie. Die erd ist finsterniß; kein licht Strahlt her von deinem angesicht. Kein schutz ist da! Auf tugend wartet dort kein lohn; Und bier folgt ihr oft schmach und bohn.
4. Nein! eh ich zweifle, daß du seyst, Unwandelbarer ew'ger geist, Mag mich die welt verspotten! Laut will ich zeugen, daß du bist, Daß es ein schnöder frevel ist, Dich fühlen und dich spotten! Mein geist und leib freut sich in dir! Du ewiger, weich nicht von mir! Was sind die leiden dieser zeit Dem, der sich seines gottes freut? Dort im gericht, Wenn erd und himmel untergehn, Wird dich der gottesleugner seyn.


