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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am 26. Sonntage nach Trinitatis.

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Epistel, 1. Theff. 4, s. 18-18. nub ihr habt mich befuchet. Ich bin Wir ir wollen euch aber, lieben Brilder, gefangen gewesen, und ihr seid zu nicht verhalten von denen, die mir kommen. Dann werden ihm die da schlafen, auf daß ihr nicht traurig Gerechten antworten, und sagen: Herr, jeid, wie die andern, die teine Hoff wann haben wir dich hungrig ge­nung haben. Denn so wir glauben, sehen, und haben dich gespeiset? Ober daß Jesus gestorben und auferstanden durstig, und haben dich getränket? ist, so wird Gott auch die, so ent- Wann haben wir dich einen Gast schlafen sind durch Jesum, mit ihm gesehen und beherberget? Oder nacht führen. Denn das sagen wir euch, und haben dich bekleidet? Wann haben als ein Wort des Herrn, daß wir, wir dich krant oder gefangen gesehen, die wir leben und überbleiben in der und sind zu dir kommen? Und der Zukunft des Herrn, werden denen König wird antworten, und sagen zu nicht vorkommen, die da schlafen. ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Was Denn er selbst, der Herr, wird mit ihr gethan habt einem unter diesen einem Feldgeschrei und Stimme des meinen geringsten Brüdern, das habt Erzengels, und mit der Posaunen ihr mir gethan. Dann wird er and Gottes hernieder kommen, vom Him- sagen zu denen zur Linken: Gehet mel, und die Todten in Christo werden hin von mir, ihr Verfluchten, in das auferstehen zuerst. Darnach wir, die ewige Feuer, das bereitet ist dem wir leben und überbleiben, werden Teufel und seinen Engeln. Ich bin zugleich mit denselbigen hingerüicket hungrig gewesen, und ihr habt mich werden in den Wellen, dem Herrn nicht gespeiset. Ich bin durstig ge= entgegen in der Luft, und werden wesen, und ihr habt mich nicht ge­also bei dem Herrn sein allezeit. So tränket. Ich bin ein Gast gewesen tröstet euch nun mit diesen Worten und ihr habt mich nicht beherberget. untereinander. Ich bin nacket gewesen, und ihr habt mich nicht bekleidet. Ich bin frant Evang. am 26. Sonnt. n. Trinit., und gefangen gewesen, und ihr habt

Matth. 25, v. 31-46.

mich nicht besuchhet. Da werden sie ihm auch antworten, und sagen: Herr, wann haben wir dich gesehen hungrig, oder durstig, oder einen Gast, oder nacket, over tranf, oder gefangen, und haben dir nicht gedienet? Dann wird er ihnen antworten, und sagen: Wahrlich, ich sage ench: Was ihr nicht gethan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht gethan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.

W enn aber des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herr­lichkeit und alle heilige Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit. Und werden vor ihm alle Böller verfaminelt werden. Und er wird sie von einander scheiden, gleich als ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, und die Böcke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Nechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt. Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeiset. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränket. Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich beherberget. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich bekleidet. Ich bin frank gewesen,

Epistel, 2. Theff. 1, v. 3-10.

Wi

ir sollen Gott danken allezeit um euch, lieben Brüder, wie es billig ist, denn euer Glaube wächſet sehr, und die Liebe eines Jeglichen unter euch allen nimmt zu gegen einander; also, daß wir uns euer rühmen unter den Gemeinden Gottes, von eurer Geduld und Glauben in