und seinen Vollkommenheiten.
Gültigkeit die erste Welt so lange Zeit, eh sie die Fluth verheerte!
3. Noch immer gibst du Sündern Raum, der Strafe zu entgehen. Du läff'st den unfruchbaren Baum nicht ohne Pflege stehen. Du schonest sein von Zeit zu Zeit; berziehest, voll Barmherzigkeit, ihn gänzlich abzuhauen. Du wartest sein mit großer Treu, und hörst, damit er fruchtbar sei, nicht auf, an ihm zu bauen.
scheinen.
Ehre
2. Wasser, Luft und Erde, ja dein ganz Gebiete ist ein Schauplatz deiner Güte. Deiner Langmuth wird durch neue Proben immer herrlicher erhoben. O wie weit, o wie breit streckt sie ihre Flügel über Berg und Hügel!
4. Langmüthigster! so große Huld bezeigst du frechen Sündern, und o, nicht weniger Geduld hast du mit deinen Kindern. Sie werden ja, weil Fleisch und Welt hier ihnen häufig Netze stellt, oft ficher, matt und träge. Sie straucheln, sie vergehen fich, und fehlen oftmals wider dich auf falsch gewähltem Wege.
3. Was wir davon denken, was. wir sagen können, ist ein Schatten nur zu nennen. Tag vor Tag zu schonen, Tag vor Tag zu dulden, so viel Millionen Schulden, und dazu: ohne Ruh lieben, die dich haffen: Herr, wer kann das faffen?
5. Du rufest ihnen in Gefahr, so oft fie irre gehen; reichst ihnen Hand 4. Du vergibest Sünde, hörst der und Stärke dar, von Sünden aufzustehen. Du trägest sie mit Baterhuld, Sünder Flehen, wenn sie weinend bist willig, ihre Sündenschuld durch vor dir stehen. Deine Rechte dränet, Chriftum zu vergeben; gibst ihnen und erbarmt sich wieder, legt die neue Glaubenskraft und nach vollbrachter Pilgrimschaft ein ewig Freu
Pfeile gerne nieder, da man doch, wenn du noch sie kaum weggeleget, dich zum Zorn erreget.
denleben.
6. Laß diese Langmuth und Geduld, Gott, unsre Herzen rühren! Nie müffe deine Baterhuld zur Sicherheit uns führen! Trag uns erbarmend fernerhin; doch gib uns auch dabei den Sinn, daß wir die Sünde haffen, und uns noch in der Gnadenzeit den
5. Herr, es hat noch keiner, der zu dir gegangen, statt der Gnade Recht empfangen; wer zu deinen Füßen sich mit Thränen senket, dem wird Straf und Schuld geschenket. Unser Schmerz rührt dein Herz, und du willst der Armen gnädig dich erbarmen.
6. Höchster, sei gepriesen, daß du Reichthum deiner Gütigkeit zur Buße so verschonest, und uns nicht nach leiten lassen.
Werken lohnest. Deiner Hand sei Ehre, die so wohl regieret, und mit Ruhm den Scepter führet. Fahre fort, Zions Hort, Langmuth aus zuüben und die Welt zu lieben. Lob der heiligen Dreieinigkeit.
Mel. Allein Gott in der Höh.- 15.
Gott, ott, unserm Gott allein
39. sei Ehr! Ihm Dank für seine Gnade! Uns drücket nun sein Zorn nicht mehr! geheilt ist unser Schade. Er, der uns seinen Frieden gab, schaut auf die Erde nun herab mit Lieb und Wohlgefallen.
Mel. Wunderbarer König.
38. 11
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numschränkte Liebe,
gönne blöden Augen, die zum Irdischen kaum taugen, daß sie in die Strahlen deiner Langmuth blicken,
die den Erdkreis huldreich schmücken,
und zugleich freudenreich, Bösen:
und den Deinen, wie die Sonne


