und seinen Vollkommenheiten.
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dir: laß mich allein auf dich, o Herr, tigfeit, und deine Wege preise, fo vertrauen, mein ganzes Leben dir nur weihn, mein Glück bloß auf dich bauen, und dich niemals verläugnen.
wunderbar fie scheinen.
9. Du bist sehr gnädig, fremm und gut, vergibst die Schuld dem Sünder; erbarmst dich, wie ein Bater thut, von Herzen deiner Kinder. Laß reichen Trost von deiner Gnad auf meine Seele kommen. Von mir sei meine Missethat so fern hinweggenommen, als Morgen ist vom Abend.
3. Du bist der höchst vollkommne Geist, der Vater aller Geister, dich preiset, was vernünftig heißt, als seinen Herrn und Meister! Laß meiner Seele hohen Werth mich reine Tugend lehren, und so, wie es dein Wort begehrt, dich ungeheuchelt ehren, int Geist und in der Wahrheit.
4. Du bist, o Gott, von Ewigkeit, und wirft allzeit bestehen; es bleibet deine Herrlichkeit, wenn Himmel selbst vergehen. Laß von der Erde eitlem Tand mein Herz sich stets erheben zu meinem wahren Vaterland, und nur nach dem mich streben, was ewig mich erfreuet.
11. Gott, wenn ich dich so kenn 5. Gott, was sein wird, ist und ehr, dein Wort zum Grunde und war, und was wir thun und setze, erfreu ich mich darüber mehr, dichten, das ist dir alles offenbar; du als über alle Schäße, bis ich dort, wirft einst alles richten. Laß mich o mein Heil und Licht, dich ohne dein helles Auge scheun, aufrichtig Lallen nenne, von Angesicht zu Anvor dir wandeln, und, deines Bei- gesicht dich schaue, dich erkenne und falls mich zu freun, auch dann unaufhörlich lobe. rechtschaffen handeln, wenn Finsterniß mich decket.
10. Gott, dessen Wahrheit stets besteht! wohl denen, die dir gläuben! Wenn Erd und Himmel einst vergeht, wird dein Wort ewig bleiben. Gib, daß ich fürchte dein Gericht, und alles, was du dränest; auch hoffe, was dein Wort verspricht, daß du mirs gern verleihest; wer hofft, wird nicht zu Schanden.
6. Unendlich ist, Herr, deine Macht, zu retten, die dich lieben, und wenn der Frevler dich verlacht, auch Rach 18. an ihm zu üben. Gib, daß mich deiner Allmacht Schutz stets als ein Schild bedecke, mich auch nicht Menschen Grimm und Trut, mur deine Strafe schrecke; du tödtest Leib und Seele.
7. Voll höchster Weisheit bist du, Gott! kein Mensch kann sie ergründen. Umringt uns allenthalben Noth, du, Herr, weißt Rath zu finden. Gib, daß ich dir stets traue zu, du werdest für mich sorgen, auch liebels weder denk noch thu, denn dir ist nichts verborgen; du prüfest Herz und Nieren.
8. Gott, du bist heilig und gerecht, fannst teine Sünden dulden, wer fagen will, er sei dein Knecht, der meide Sündenschulden. Gib, daß ich mich der Heiligkeit mit rechtem Ernst befleiße, nachjage der Gerech
Mel. bes 27. Pfalms.
uf! auf! mein Geift,
auf! auf! den Herrn zu loben,
auf! auf! erwecke dich und säume
nicht; was in dir ist, werd still
und sanft erhoben zu Gott Jehova
unserm Schild und Licht: mur
er ist würdig, Ehre, Preis und
Ruhm zu nehmen allezeit und
überall. Erheb ihn dann mit


