Anhang.
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Zück? Jhr Herr wird sie zer groß, sprich uns berfelb aus Gnastreuen in einem Augenblick. Er den los, steb uns in unferm Elend fommt, er kommt, ein König, bei, mach uns von allen Plagen dem wahrlich alle Feind' auf Erfrei. den viel zu wenig zum Widerftande feynd.
10. Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad' und füßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach! komm, ach! tomm, v Sonne! und hol' uns allzumal zum ew gen Licht und Wonne in deinen Freudensaal.
In eigener Melodie.
945. Menn wir in höchsten Nöthen seyn und wissen nicht, wo aus noch ein und finden weder Hülf noch Rath, ob wir gleich sorgen früh und spat:
7. Auf daß von Herzen können wir nachmals mit Freuden danken dir, gehorsam seyn nach deinem Wert, dich allzeit preifen hier und bort.
946.
erbe munter, mein
Gemüthe, und ihr Sinnen, geht berfür, daß ihr preiset Gottes Güte, die er hat gethan an mir; da er mich den ganzen Tag vor so mancher Sorg' und Plag' hat erhalten und be schüßet, daß mich Satan nicht be schmiket.
2. Lob und Dank sey dir ge fungen, Vater der Barmherzigkeit, 2. So ist dies unser Troft al. daß mir ist mein Werk gelungen, lein, daß wir zusammen insge. daß du mich vor allem Leid und mein dich anrufen, o treuer Gott! vor Sünden mancher Art so ge um Rettung aus der Angst und treulich haft bewahrt, auch die Noth.
3. Und heben unser Aug' und Herz zu dir in wahrer Reu' und Schmerz, und suchen der Sünd' Vergebung und aller Strafen Linderung,
3n eigener Melodie.
Feind' hinweggetrieben, daß ich unbeschädigt blieben.
3. Keine Klugheit fann auß. rechnen beine Güt und Wunderthat, ja fein Redner fann ausfprechen, was dein' Huld erwiesen 4. Die du verbeißeft gnädiglich hat. Deiner Wohlthat ift zu viel, Allen, die darum bitten dich, im fie hat weder Maaß noch Ziel, ja Namen deins Sobns Jesu Chrift, du haft mich so geführet, daß kein der unser Heil und Fürsprech ist. Unfall mich berühret.
5. Drum fommen wir, o Herre 4. Dieser Tag ist nun bergan. Bott! und klagen dir all' unfre gen, die betrübte Nacht bricht an, Noth, weil wir jetzt stehn verlassen es ist hin der Sonne Prangen, so gar in großer Trübfal und Gefahr. uns All' erfreuen fann. Stehe
6. Sieh nicht an unsre Sündel mir, o Bater, bei, daß bein


