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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Anhang.

laß uns länger nicht so quälen, fromm, ich armer Sünder zu dir denn du meinsts mit uns ja gut. fomm und bitt' dich durch den 9. Haben wir uns selbst gefan. bittern Tod und heilige fünf Wun gen in Luft und Gefälligkeit, ach! den roth. so laß uns nicht stets hangen an 4. Deins lieben Sohnes Jesu dem Tod der Eigenheit; denn die Christ, der mir zu gut Mensch Laft treibt uns zu rufen, Alle worden ist: laß deine Gnad' und fchreien wir dich an: jeig' doch Gütigkeit mehr gelten denn Ge nur die ersten Stufen der gebroch rechtigkeit. nen Freiheitsbahn!

5. Verschon', o Herr, laß deine 10. Ach! wie theu'r find wir er. Huld zudecken alle meine Schuld: worben, nicht der Menschen Knecht so werd' ich arm verlornes Kind zu seyn. Drum, so wahr du bist ledig und los all' meiner Sünd'. geftorben, mußt du uns auch ma 6. Ich will, o Herr, nach dei chen rein, rein und frei und ganz nem Wort mich beffern, leben vollkommen, nach dem besten Bild fromm hinfort, damit ich mög' gebildt; der hat Gnad' um Gnad' nach dieser Zeit gelangen zu der genommen, wer aus deiner Füll' Seligkeit. fich füllt.

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11. Liebe, zieh' uns in dein Sterben, laß mit dir gefreuzigt seyn, was dein Reich nicht kann ererben, führ' ins Paradies uns ein. Doch wohlan, du wirft nicht quell aller Gaben, ohn' den nichts säumen, wo wir nur nicht läffig ist, was ist, von dem wir Alles fehn; werden wir doch als wie haben, gesunden Leib gieb mir und träumen, wenn die Freiheit bricht daß in solchem Leib' ein' unver herein. lehte Seel' und rein Gewissen bleib'.

2. Gieb, daß ich thu' mit Fleiß, was mir zu thun gebühret, wozu mich dein Befehl in meinem Stande führet. Gieb, daß ichs treuer Gott, ich thue bald, zu der Zeit, da ich

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frommer und ge­

hab' gebrochen dein Gebot und soll, und wenn ichs thu, so gieb, fehr gefündigt wider dich, das ist daß es gerathe wohl. mir leid und reuet mich.

Mel. Mun laßt uns den Leib 16.

In eigener Melodie.

Gott, du fremmer Gott! du Brunns

3. Hilf, daß ich rede stets, wo 2. Weil aber du, o gnädger mit ich kann bestehen, laß tein Sott, nicht hast Gefalln an mei unnützes Wort aus meinem Munde nem Tod, und ist dein herzliches gehen; und wenn in meinem Amt Begehrn, daß ich mich soll zu dir ich reden soll und muß, so gieb bekehrn: den Worten Kraft und Nachdruck

3. Auf dies Wort, lieber Vater ohn' Verdruß.