Allgemeine Bitten.
allem meinen Thun begleite mich| Herz, das dich für Alles preift; erdein Segen. Was mein Beruf verfülle selbst im größten Schmerz mit langt, was mir gebeut die Pflicht, Frieden meinen Geist. vollbringt nur deine Kraft; drum, Gott, verlaß mich nicht!
5. Ach Gott, verlaß mich nicht, daß ich mich dir ergebe, voll Lieb' und Hoffnung fey, recht glaub' und chriftlich lebe. Bereite mich) schon hier, zu schaun dein Ange
sicht, und auch im Tode noch, 5. Thron im Himmel
Mel. Ich dank' dir schon te. der
mein Gott, verlaß mich nicht!
Mel. Nun sich der Tag ze.
4. gütiger, allein bei dir
steht aller Menschen
2. Erleuchte du mir den Ver stand, was gut ist, einzusehn, und leite mich an deiner Hand, den Weg des Heils zu gehn.
2. Aus Staube schufst du mich, der Staub soll sich zu dir erheben; Heil. Nur du kannst fegnen; ich, der Verwesung sichrer Raub, gieb auch mir an deinem Segen soll ewig bei dir leben. Theil.
3. Beuch meine Seele ganz zu dir und deiner Liebe hin; und mehr seh deine Guade mir, als irdischer Gewinn.
8. Verleih' mir bei des Lebens Last den Trost der Ewigkeit, bis mich, wie du verheißen hast, voll. kommne Wonn' erfreut.
4. Lockt mich die schnöde Luft der Welt, dann steh' mir Schwa chen bei, daß ich in dem, was dir gefällt, fest und beharrlich sey.
5. Gieb mir zu jeder guten That| von oben her Gedeihn, und reize mich, mit Hülf und Rath den Nächsten zu erfreun.
6. Die Sorge für mein irdisch Glück werf ich allein auf dich; auf mir auch ruht dein Baterblick; ich weiß, du sorgft für mich.
7. Gieb mir ein immer fröhlich
hoch erhöhet; erhöre mich, der Erde Sohn, der betend vor dir stehet!
3. Was ist der Mensch, wie arm, wie bloß, wie elend hier auf Erden! Was ist der Mensch, wie frei, wie groß, wie selig soll er
werden!
4. Welch einen Vorzug gabst du mir, da du Vernunft mir schenk test, und einen Strahl des Lichts von dir in meine Seele senktest!
5. Ja, du haft mir das höchste Pfand von deiner Huld gegeben, da du auch mir den Sohn gesandt und in ihm Heil und Leben.
6. Darum, Herr, beug' ich mei ne Knie' vor dir, der mich erhoben; den Engeln gleich, soll ich, wie sie, anbeten dich und loben.
7. Verleih' mir nur die Wissenschaft, mein wahres Glück zu finden, und gieb mir Willen, Muth und Kraft, mich selbst zu über winden.


