5.
fe
Lob- und Danklieder.
Eigne Melodie.
1 Nun dan ket all und bringet Ehr,
2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge thut.
3. Der uns von Mutterleibe an frisch und gesund erhält, und wo tein Mensch nicht helfen kann, sich selbst zum Helfer stellt.
4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, doch bleibet gutes Muths, die Straf erläßt, die Schuld vergibt und thut uns alles Guts.
5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.
ihr Men- schen
4. Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns geseßt? Wer ist
5
dem, dessen Lob der En- gel Heer im Himmel stets ver- meldt.
Crüger. 1658.
6.
Im obigen
1. Ich finge dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust! Ich fing und mach auf Erden fund, was mir von dir bewußt.
2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad und ewge Quelle seyft, daraus uns allen früh und spat viel Heil und Gutes fleußt.
3. Was sind wir doch, was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Bater, nicht von dir allein gegeben werd?
der Welt,
6. Er lasse feinen Frieden ruhn in Israelis Land; er gebe Glück zu unserm Thun und Heil in allem Stand.
7. Er lasse seine Lieb und Güt um, bei und mit uns gehn, was aber ängstet und bemüht, gar ferne von uns stehn.
8. So lange dieses Leben währt, sey er stets unser Heil, und bleib auch, wann wir von der Erd abscheiden, unser Theil.
9. Er drücke, wenn das Herze bricht, uns unsre Augen zu und zeig uns drauf sein Angesicht dort in der ewgen Ruh.
Paul Gerhardt, geb. 1606, 1676.
Ton.
es, der uns unser Feld mit Thau und Regen nett?
5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Del und Mest zu seinen Beiten findt?
6. Wer gibt uns Leben und Geblüt? Wer hält mit seiner Hand den güldnen, edlen, werthen Fried in unserm Vaterland?
7. Ach, Herr mein Gott, daß kommt von dir, und du mußt alles thun; du hältst die Wach an


