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Evangelisch-lutherisches Gesangbuch der Hannoverschen Landeskirche : Gebete
Entstehung
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Sonntagslieder.

beweint, wo Gottes Wort ent=| Gerechtigkeit, vertreib der Sünden fernet scheint.

Dunkelheit!

3. Wir dürfen keinen Zweifel tragen, als wär allhier nicht Gottes Haus; wo wir nach Gottes Worte fragen, da macht er eine Kirche draus: sie sei nun zahlreich oder tlein, so muß sie ihm doch heilig sein.

4. So treten wir im Geist zusammen, so singen wir des Herren Lied, so bringen wir die Opferflammen, auf welche Gott in Gnaden sieht; so lesen wir und hören an, was Gottes Wort uns lehren kann.

2. Mein erstes Opfer ist dein Ruhm, mein Herz ist selbst dein Eigentum; ach lehre gnädig bei mir ein, du mußt dir selbst den Tempel weihn.

3. Gieb, daß ich meinen Fuß bewahr, eh ich mit deiner Kirchen­schar zum Hause Gottes wallen geh, daß ich auch heilig vor dir steh. 4. Bereite Herze, Mund und Hand und gieb mir Weisheit und Verstand, daß ich dein Wort mit Andacht hör, zu deines großen Namens Ehr.

10.

Mel. Herr Jesu Chrift, dich zu uns wend. Mein Fein Gott, die Sonne geht herfür, sei du die Sonne selbst in mir, du Sonne der

5. Ach Herr, gieb selber das Gedeihen, laß doch kein Wort vorüber gehn, lağ uns die Seelen­speis erfreuen, laß unser Herz erquidet stehn, gieb unsrer Einfalt deutlich ein das, was uns kann erbaulich sein!

6. Hilf, daß ich diesen ganzen Tag mit Leib und Seele feiern mag; bewahr mich vor der, argen 6. Erhalt uns bei dem Glau- Welt, die deinen Sabbath sündlich bensgrunde, den du den Eckstein hält. haft genennt, daß man dich nicht nur mit dem Munde, auch mit dem Herzen selbst bekennt. Wenn uns die Welt Verfolgung dräut, so gieb, o Herr, Beständigkeit!

7. Ja bau du selbst in unsrer Seele dir ein lebendig Gotteshaus, so wird in dieser Jammerhöhle ein angenehmer Sabbath draus, bis wir in jenen Tempel gehn und vor des Lammes Stuhle stehn.

Benjamin Schmold g. 1672+ 1737.

5. Schreib alles feft in meinen Sinn, daß ich nicht nur ein Hörer bin; verleihe deine Kraft dabei, daß ich zugleich ein Thäter sei.

7. So geh ich denn mit Freude hin, wo ich bei dir zu Hause bin. Mein Herz ist willig und bereit, o heilige Dreieinigkeit!

Benjamin Schmold g. 1672+ 1737. $ 1190

11.

Mel. Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel. hut mir auf die schöne Pforte, führet mich in Zion ein! Ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, hier ist lauter Troft und Licht.

2. Ich bin, Herr, zu dir ge­kommen, komme du nun auch zu mir! Wo du Wohnung haft ge= nommen, da ist lauter Himmel

Sealiskale

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