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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche der Reformirten Gemeinden in Kurpfalz
Entstehung
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des Gerzens 20.

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wenn du uns Gutes erzeigest. Zu solcher Erweisung thätiger Dankbarkeit hilf denn auch mir, rüste mich aus mit deinem Geiste zum Lobe deines Namens. Dir, der du immerdar lebest und wohlthust, sey Anbetung und Preis ewiglich. Amen.

Pf. 32, 11. Sreuet euch des Serrn, und seyd frölich, ihr Gerechten, und rühmet, alle ihr Frommen.

13. Dankgebet einer Wöchnerin.

Phil. 4, 6. 7. Sorget nichts, sondern in allen Dingen laffet eure Bitte im Gebet und Slea hen mit Danksagung vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, welcher höher ist, dann alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinnen in Christo Jesu.

Mir preifen dich, o Gott! wir preifen dich, und deinen heiligen Namen, welcher nahe ist; Da ich in Angst und Noth war, rufte ich den Herrn an, und schrie zu meinem Gott; Ich habe den Herrn ges fucht, und er hat mir geantwortet, und mich aus aller meiner Noth errettet. Ja, o Herr! du hast meine Seele aus dem Grabe wiedergebracht, du haft mir mein Leben gefristet, und mich nicht in die Grube hina unter fahren lassen. Gelobet sey Gott, der mein Ges bet nicht verworfen, noch seine Güte von mir gewens det hat. Gelobet sey Gott! der die Frucht meines Leibes bewahret, und mich zur freudigen Mutter ge­macht hat. Ich will dem Herrn singen, so lang ich lebe, und meinem Gott lobsingen, so lange ich seyn werde; meine Rede vor ihm fen angenehm, ich will mich in dem Herrn freuen. Laß dir, gnädigster Baz ter! meinen Dank gefallen, welcher nicht aus falschem Munde gehet; Laß deine groffe Gnade meinem Herzen beständig gegenwärtig seyn, damit ich allezeit in dir froh­