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Neues Ansbachisches Gesangbuch, auf Landesfürstlichen Befehl herausgegeben
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Um Ergebung in den göttlichen Willen.

betroffen haben, unter der Aufsicht deiner gnådigen Vorsehung stehen: so gieb denn Gnade, daß ich nicht meinem, sondern deinem Willen folge. Laß mich stets bedenken, daß dein Wille ein guter und gnådis ger Wille ist, der immer mein Bestes wähler. Ach! wie oft will mein Herz den Irrweg, und wie felten will es sich deine Wege wohlgefallen lassen! Ziehe mich zurück, wenn ich meinem eigenen Willen folgen will, und lehre mich, mich selbst verläugnen, meinen eigenen Neigung und Wünschen entfagen, und mich ganz deinen Fügungen unterroerfen. Verleihe, daß ich nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Herzen sage: Herr dein Wille geschehe! O wie ruhig ist meine Seele, wenn ich mich deinem Willen ergebe! Denn ich weiß, du wirst mir nichts gesche hen lassen, als was mir nüglich und heilsam ist. So schaue denn, großer Gott! hernieder auf mich, der ( die) ich hier vor dir liege; nimm mein Herz, und mache es so gefinnet, wie es dir wohlgefällig ist. Mit Freuven kann ich bis hieher sagen, daß deine Hand mich geleitet, daß dein Arm mich geschüßet, daß dein Trost mich erquicket hat. Nun o Hott! du lebest noch, deine Treue ist noch immer groß, und deine Was du willst, das ges Gure ist noch tåglich neu. schehe denn immer! Dir ergebe ich mich in findli chem Gehorsam, es sey zum Leben oder Sterben. Es gehe, wie es gehe, du, Vater in der Höhe, weißt doch zu allen Sachen Rath. Amen!

57. Gebet nach der Genesung. Großer Gott, höchster Gebieter und Herr über unser Leben, der du allein in das Grab, und auch wieder heraus führest, ich werfe mich in tiefster Demuth