Non Gott und seinen Eigenschaften. 17
weiht! Unsers Wandels kommen. So zeigest du größte Zierde sey recht vor aller Welt, daß dir der schaffne Heiligkeit. Mach Eifer wohlgefällt, den man uns deinem Bilde gleich! der Tugend widmet. Denn zu deinem Himmel 4. Ja, Herr, du liebst, reich wirst du, Herr, nur was recht und gut, und bist die erheben, die im Glau- ein Freund der Frommen. ben heilig leben. Wer deinen Willen gerne
thut, wird von dir aufges Mel. Es ist gewißlich an der zc. nommen. Sein Werk und
15.Gerechter Gott, vor Dienst gefällt dir wohl, ist
dein muß er er alle Welt sich stellen. Du soll, ganz rein von allen wirst in ihrem Angesicht Fehlern auch mir mein Urtheil fål
5. Doch dem, der dich len. O laß mich dein Ge- lo Gott, nicht scheut, dem richt stets scheun, und hier frevelnden Verbrecher, der mit Ernst befliffen seyn, vor dein Gesetz und Recht entdir einst zu bestehen. weiht, bist du ein stren2. Du siehst von deinem ger Rächer. Verachtung, festen Thron auf alle Men- Elend, Schmerz und schenkinder; bestimmest je- Hohn, und Tod ist seiner dem seinen Lohn, dem Bosheit Lohn, oft schon Frommen und dem Sün- in diesem Leben.
der. Nie siehst du die Per 6 Der Untergang der fonen an; allein auf das, ersten Welt, die aus der was wir gethan, siehst du, Art geschlagen; das Feugerechter Richter. er, das auf Sodom fällt; 3. Viel Gutes und Barm- Egyptens lange Plagen, herzigkeit giebst du schon und andre Wunder deiner hier den Frommen; du Macht, sind Zeugen, wann schůzest sie vor manchem dein Zorn erwacht, wie du Leid, darein die Sünder den Sündern lohnest.
7. Bleibt


