Christlichen Leser.
II
führet der Teufel gar heftig und ernstlich mit Hülfe der gottlo en Welt, und der mächtigen Tyrannen, also, daß auch Israel sagen und bekennen muß: Wo der HErr nicht bey mir wäre, wenn die Menschen sich wider uns sezen, so verschtingen sie uns lebendig; wenn ihr Zorn über uns ergrimmet, so ersäufte uns Wasser, Ströhme giengen über unsere Seele, Pf. 12, 24.3.4, In solchem Creuz und Verfolgung jubiliren und frohlocken die Gottlosen; die Glaubigen und Frommen müssen weinen und heulen, Joh. 16, 20. Die Welt lebet in Pracht, Hoffart und Herrlichkeit; die Kinder GOttes werden gespeiset mit Thrånen Brod, und getränket mit gros sem Maaß voll Thránen, Pf. 80, 6. Die Got losen wachsen in Reich thum und Ehren; Die Frommen verz schmachten oftmahls in Armuth und Verachtung. In Summa die Gea rechten müssen viel leiden, Pf.34, 20.
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