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Gutes und Böses gethan haben, wird uns in die Ewigkeit begleiten unsere Werke folgen uns!( Offenb. 147 13.) Wohl uns und ihnen, wenn du, o mein Gott! mit Wohlgefallen auf diese Werke blickest, wenn du an denselben das Merkmal unserer Empfänglichkeit für deine wei tern Wohlthaten und Belohnungen wahrnimmst! Du bist der Vater aller Geschöpfe, du reichest des nen, welche dein Wink von dieser Welt abruft, und in höhere Gegenden verpflanzt, deine våterlichen Hände; aber du, der Allerheiligste, du bist auch der Richter derer, die zu dir kommen; ihre Werke müssen deinem prüfenden Auge sich darstellen, und du, vorf welchem der ewige Glanz der Gestirne nicht rein ist, wirst auch an allem, was von Menschen herkömmt, die Spuren threr Gebrechlichkeit und Invollkommenheit wahrs nehmen. Dieser Anblick wird die Wege bestimmen, auf welchen du sie in der Folge von ihren irdischen Flecken reinigest, und ihre Tugend vollendest. Denn wo ist selbst der Frömmste, der Recht schaffenste, welcher vor dir, der Quelle, dem teini Inbegriffe aller Heiligkeit, vollkommen rein und tadellos erfunden würde? wo der Heiligste, welcher von dem vollen Genusse der Glückseligkeit, die du, o Gott! in so strengem Ebenmaß mit dem fittlichen Werthe der Geschöpfe austheilest, nicht einigermaßen zurückgehalten würde?#gil
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