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eilt wurden, denen der Schlaf zum Tode, die Zeit zur Ewigkeit geworden ist; die entschlafen sind, um nimmermehr hier zu erwachen, und dieses schöne Sonnenlicht nie wieder zu erblicken. Ach ihr! die ihr gestern noch waret, was ich heute bin- Ein wohner dieser Welt; und jetzt seyd, was ich, wer weiß, wie bald? auch seyn werde Bürger jener Welt! ihr, die ihr gestern noch, vielleicht mit großen Anschlägen zu Bette gienget, welche an der heutigen Sonne reifen sollten, nun aber durch den plötzlichen, unvermutheten Todesschlag erstickt sind; ihr, die ihr nun den Schauer jener ernsten Stunde gefühlt habt, welche von dem Schauplatze dieses Lebens abruft--eure erstarrten Leichen sollen meine Lehrer seyn. Eure erblaßten Lippen sollen mir Weisheit predigen. Ihr seyd dahin, wohin ich euch heute oder morgen, unfehlbar, folgen muß. Euer Schicksal ist nun entschieden und festgesetzt. Der Finger Gottes hat das Urtheil über euch, mit unauslöschlicher Schrift, in das Buch der Ewigkeit geschrieben! Mein Schicksal ist noch ungewiß; noch steht es in meinen Händen, oder vielmehr in den deinen, o mein Gott, und mein Herr! Ich lebe noch, um mich durch die Befolgung deines heiligen Willens zu dem Glücke eines ewigen Lebens fähig zu machen. Ich höre noch die rufende Stimme deiner Langmuth- und ich will sie nicht vergebens hören. ( Röm. 2, 4.)
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