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Neues Gebetbuch für aufgeklärte Christen
Entstehung
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unsere Gesinnungen zur gemeinnützigen Groß­muth. Wenn wir auch noch, zur Stunde des Gebets, an das Gute denken, das uns durch die bürgerliche Gesellschaft zugetheilt wird, so werden wir geneigter, die gemeinen Lasten mit zutragen, und uns den Landesgeseßen gewissen. haft zu unterwerfen. Wer recht betet, wird ein redlicher Bürger, ein nügliches Glied des Staats.

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Das Gebet stårkt den Menschen bey Schwierigkeiten und Gefahren; giebt ihm Muth und Entschloffenheit zum Guten. Der Betende denkt ja an seinen Gott, an seinen Schöpfer und Herrn, Vater und Wohlthäter, der jenseits des Grabes jedem nach seinen Ver: diensten vergelten wird, von dem Jesus ver fichert, daß ohne seinen Willen unferm Haupte kein Haar entfällt. Zu diesem Gott hebt der Betende seine Hände auf; zu diesem Gott spricht er voll Vertrauens: Du bist mit mir, wer kann nun wider mich seyn? Vor deinen Augen will ich handeln. du bist meine Stärke und meine Zuversicht! Wer kann muthlos seyn, der unter einem solchen Schuße steht?

Das

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