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Erste Abtheilung.
gieren; Nichts bleibt vor dirigen; Du kennst mein ganzes verborgen. thun, und alle meine sorgen.
3. Was deiner freunde herz Was meine seele denft, War begehrt, Das weist du, eh' sie dir bereits bekannt, Eh' der beten. Ihr seufzen wird von gedanke noch in meiner seel' dir erhört, Eh' sie noch vor entstand.
dich treten. Was deiner feinde 2. Nie spricht mein mund rath beschließt; Das ist dir ein wort, Das du, o herr, nicht unverborgen; Dir, der du ih- wissest; Du schaffest, was ich ren anschlag siehst, Als wie thu, du ordnest und beschliesden lichten morgen, Den keine fest, Was mir begegnen soll; schatten decken. Erstaunt seh' ich auf dich, Wie 4. Was nach verfließung vie groß ist dein verstand! Wie Ier zeit noch künftig wird ge- wunderbar für mich!
schehen: das sieht dein auge 3. Wohin, wohin soll ich vor allbereit, als gegenwärtig ste- deinem geiste fliehen? Wo hen. Dir stellt sich alles deut: könnt ich jemals wohl Mich lich dar, Das, was erst noch deinem aug' entziehen? Führ soll werden; Und was nun ist ich gen himmel auf, So bist und was einst war Im him- du, höchster, da; Führ ich zur mel und auf erden; Wer sollte tief hinab, Auch hier bist du dich nicht fürchten?
mir nah.
5. Bleibt gleich vor menschen manches noch In dieser welt 4. Nehm ich auch, schnell zu verschwiegen; So wird dein fliehn, Die fittige vom morauge künftig doch Die finsternis gen, Selbst an dem fernsten besiegen. Dein unpartheiisches meer blieb ich die nicht vergericht Wird alles einst ent- borgen; Auch da umschlösse decken Was im verborgnen jetzt mich doch deine allmachtshand; geschicht; Und schande, furcht Denn du bist überall Und dein und schrecken Wird dann die ist jedes land. heuchler treffen.
5. Wollt ich in finsterniß 6. Laß mich, o höchste maje. Mich deinem aug entziehen: stät! Dein helles auge scheuen, So sucht ich doch umsonst Das nie kein heuchler hintergeht, Auch da dir zu entfliehen. Mit falschen schmeicheleien. Die didste finsterniß ist vor Durchdringe kräftig seel und dir helles licht; Die nacht geist Mit deinen heitern blicken. glänzt wie der tag Var deiLaß, was geheime schande heist, nem angesicht. sammt allen bösen tücken, Mich ftets sorgfältig meiden.
6. Du warst schon über, mir In meiner mutter leibe; Du bildetest mein herz, Gott, des 24. Herr, du erforschest mich, ich bin und bleibe. Ich danke dir bin ich unverbor- ldir, daß du mich wunderbar
M. Nun danket alle gott.
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