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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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VIV

5. Dich preist entzückt der Himmel Heer; es fennt nicht Deines Gleichen! Rur du bist Gott, fonst keiner mehr; soat' ich von dir je weichen?

6. Rein, emig bleibst du mir allein der Herr, dem ich anhange; und ewig solls fein Andrer seyn, von dem ich Heit verlange.

7. Mein ganzes Leben weiß' ich dir, Gott, auf den ich traue, bis ich dich einst noch mehr als hier in deiner Größe schaue.

Majestät und Größe Gotz

tes.

ITEZT

Pracht in eurem fcbonften Lichte, vor seinem Angesichte, nur Schimmer seiner Macht.

4. Wie sollen wir dich nena nen, dich Vater der Natur? was wissen wir? Wir fen­nen der Wefen Hülle nur. Der Weisen Scharfsinn steigt nie zur Natur der Geister. Hier staunt der Flügste Meister; er glaubet nur und schweigt.

5. Von dir strömt alles Leben; du bist der reinste Geist; du hast die Kraft ge­geben dem Engel, der dich preist. In deinem Heilig­thum ertönen Lobgefange in feiner Brüder Menge, zu deines Namens Ruhm.

In eigner Melodie.

13.

wingt, heilige Gedanken, euch von der Erde fos! Gott, frei

6. Stimm in der Engel Chöre, o meine Seele auch; sei voll von Gottes Ehre; von allen Schranken, ist un- du, feines Odems Hauch! ausſprechlich groß. fobsin- Wie get Gott, lobsingt vor seinem Ungefichte! Er wohnt in einem Lichte, zu dem kein Auge dringt.

groß ist dein Beruf! Auf, widme deine Kráf e dem würdigsten Geschäfte, wozu dich Gott erschuf.

7. Im Geiste bet ihn, Sees le, bet ihn in Wahrheit an! Liebst du des Herrn Befehle, wie felig bist du dann! Er hat Unsterblichkeit und Se­ligkeit und Leben, das alles wird er geben dem, der sich ganz ihm weiht.

2. Rein Sinn fann ihn er­reichen, fein endlicher Ber­ftand; was fann sich ihm ver­gleichen? wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm kein Bild, der after Welten Kreise, zu seinem ew'gen Preise, mit Herr­lichkeit erfüllt!

Mel. Nun danket alle Gott

3. Die Sonn' in hoher

Serne mag strablenreicher 14. Anbetungswürd ger

mit glühn; glänzt heller noch, ihr furcht stets zu nennen! du Sterne, was seid ihr gegen bist unendlich mehr, als wie ihn? hr feid mit eurer begreifen können. O flöße

meis