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Erste Abtheilung.
9. Dann werd ich dich imsfehle; Gib mir, weil ihre kräfte Hellern lichte sehen, Und froh leicht ermüden, Ernst lust und in dir dein ewig lob erhöhen; frieden.
Herr! du bist groß und zeigst es 8. Dann werd ich immer mit der that, Unendlich groß besser dich erkennen, Und täglich an huld, an macht und rath. mehr von deiner lieb entbrennen, Mel. Herzliebster Jesu. Dir gern gehorchen, fröhlich 14. Wenn ich, gott! mei- dich erheben Und gott dir leben. nen geist zu dir er- Mel. Mein gott das Herz. hebe; Dich suche, dich zu finden 15. Singt unsern gott ein mich bestrebe: So must du frohes lied! Er ist's selbst, recht groß von dir zulund keiner mehr. Groß, undenken, die kraft mir schenken. aussprechlich groß ist er, Der 2. Was ist im himmel, höch- weltkreis sein gebiet.
ster! was auf erden das so, 2. Groß ist sein nam; er wie du verdient erkannt zu will und sprichts; Da steht werden? welch wissen ist wohl voll herrlichkeit Der welten herrlicher zu nennen, Als dich meng' und er gebeut; So falzu kennen? len sie in nichts.
3. Dich suchen ist die herr- 3. Licht ist sein kleid, unendlichste der sorgen; Zwar bist lich reich, Ein meer von seligdu unerforschlich und verbor- feit, Von ewigkeit zu ewigkeit gen; Doch willst du, wenn Ist, er, wer ist ihm gleich? wir nur dein licht nicht hassen, 4. Er überschaut, was ist Dich finden lassen. 200 und war Jm himmel, erd' und 4. Mit lauter stimme lehren meer, und seiner werke zahllos deine werke Uns deine weisheit, heer, Bleibt vor ihm offenbar. deine güt und stärke auch haft 5. Des freuet euch! die lieb du selbst sei hoch dafür ge- ist gott, Das beste seine wahl priesen! Uns unterwiesen. Groß seine thaten allzumal,
5. Und immer mehr willst du Und heilvoll sein gebot! dich offenbaren, Wenn, was du 6. Gerechtigkeit und wahrheit lehrst, wir nur getreu bewahren; ist die feste seines throns Lobt Wenn wir, was deine lehren wir ihn, der auch des erdensohns, ken sollen, Uns bessern wollen. Des menschen nicht vergift! 6. Ach möcht ich, gott aus 7. Er fennet uns; er ist mir allen meinen fräften Dich su- nah; im abgrund, in der höh chen, auch bei sorgen und ge- Wohin ich fliehe oder geh' Ist schäften, Mein herz zu dir mich er doch immer da.
leichter aufzuschwingen, Zur 8. Er ist um mich; vernimint andacht bringen. mein flehn: Schafft meiner 7. Drum führe durch deinsseele ruh. Siehts, menn ich wort doch meine feele, Daß fie fehl und gutes thu; den weg zum lichte nicht ver- mir beizustehen.
Und eilt
MINES
9. Er


