Wettergebete.
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tigen Arm zertrieben, und Deine getreue Vorsorge hat uns unbeschädigt bei Leben erhalten. Dafür opfern wir Dir nun die Farren unserer Lippen, loben, preisen und rühmen Dich, daß Du unsern Leib und Leben, Hab und Güter, Haus und Hof, sammt allem, was wir haben, mit Deinen Gnadenflügeln bedecket und beschüßzet hast. Uch Herr! Deine Güte erfüllet alle Himmel, und Deine Wahrheit reichet, so weit die Wolken gehen. Du läsfest nach dem Regen die Sonne wieder scheinen, nach dem Schre: cken überschüttest Du uns mit Freuden, und machest fröhlich alles, was da lebet. Du hast auch mitten in Deinem Grimm unserer Seele tröstlich zugesprochen: fürchte Dich nicht! Du bist mit uns nicht nach Deinem Zorn verfahren, noch hast Du uns vergolten nach unserer Missethat, sondern uns Dein Vaterherz geöffnet; denn Deine Barmherzigkeit gegen uns, Deine arme Kreaturen, war viel zu groß, als daß Du uns verderben konntest. Solches erkennen wir nun billig, neigen unsere Herzen, danken Deiner großen Majestät, und rühmen: Herr! Du bist würdig zu nehmen Preis, Ehre und Kraft: denn Du haft alle Dinge geschaf fen; durch Deinen Willen haben sie das Wesen, und werden erhalten. Wir befehlen uns aber noch ferner in Deinen allmächtigen Schuß und bitten Deine unergründliche Barmherzigkeit: segne die Früchte des Landes, kröne das Jahr mit Deinem Gut, und laß uns erkennen Deine Werke: auf daß wir uns im rechten Ernst zu Dir bekehren und selig werden. Erhalte uns bis an unser Ende im rechten Glau


