Benjamin Schmolken's
Laß in aller Christenheit Dir mit Ernst und Eifer dienen;
Laß in allem Regiment Rath und That zum Frieden grünen;
Laß in allen andern Häusern, etwas Nüßliches gedeih'n,
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Und den Tag bei allen heilig, Dir allein zu Ehren seyn!
Hör die Frommen, welche Dir jetzt ein Mor genopfer schenken!
Den Boshaftigen verzeih, die an kein Gebete denken,
Sondern in den Tag hinleben, ohne Furcht und ohne Scheu,
Als ob ihnen nur zur Sünde Licht und Zeit geschaffen sey!
Führe wohl die Reisenden, die jetzt auf die Straßen müssen,
Sorge für die Dürftigen, die noch keine Speise wissen!
Gib Gelegenheit zur Arbeit, dem, der was verdienen will;
Set auch eines jeden Plage ihr bestimmtes Maas und Ziel.
Laß getreulich jedermann sein befohl'nes Werk vollbringen;
Was er thun und schaffen will, das laß alles wohl gelingen!
Nimm diejenigen in Obacht, deren Arbeit voll Gefahr,
Und stell endlich auch den Müden nach der Last Erquickung dar! Endlich, Herr! befehl ich auch alle Menschen Deiner Güte,


