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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg : nebst einem Anhange einiger Gebete zur häuslichen Erbauung
Entstehung
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Wenn ich zurückblicke in die verlebten Jahre, und wie möchte ich heute nicht zurückblicken? o Gott, welche zahllose Menge des Guten, das ich schon genossen, ohne alles mein Verdienst genossen habe, stellt sich meinem - wie vieles, was mich bes Auge dar! Aber zugleich schämt und niederbeugt wie viele verlorne Stunden­wie viele gemißbrauchte Kräfte- wie viele Vergessenheit meiner Pflicht vielleicht selbst wie manche Schuld, die auf meinem Gewissen liegt, wie manches Vergehen meiner Jugend, das ich wohl als Unrecht erkannte, aber dennoch beging!

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PURKUO

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Und doch hat es mir nie an Belehrung und Warnung gefehlt. Doch ist mir dein Bild, göttlicher Erlöser, von Jugend an vor meine Augen gestellt. Jch habe an deinem Beyspiele die Unsträflichkeit der Kindheit und die Heiligkeit der Jünglingsjahre kennen gelernt. Oft hat die Größe deiner Verdienste mein Herz gerührt, und oft, wenn ich hörte, durch welche Leiden und Aufs opferungen du mich von der Herrschaft der Sünde frey machen, und zu der Würde der Kinder Gottes erheben wolltest, that ich das fromme Gelübde, mich dir mit allen meinen Kräften wieder aufzuopfern, und durch Unschuld und Heiligkeit des Lebens mich des hohen Christennas mens, den ich führe, würdig zu machen.

An dem wichtigen Tage meiner ersten Communione feyer, werde ich diese Gelübde öffentlich ablegen. Meis ne Eltern oder meine Lehrer, meine Bekannten und Freunde, so manche Gespielen meiner Jugend, werden Zeugen seyn, wenn ich mich dem Altare des Herrn nahe, um daselbst durch den Genuß seines heiligen Mahles zu bestätigen, daß ich ihm angehöre, daß ich mich zu seiner Lehre bekenne, daß ich es für mein Gewiß höchstes Glück halte, ein Christ zu seyn.

wird in diesem Augenblicke mein Geift von einem ges heimen Schauer, ergriffen werden, der mich erinnert, wie heilig mein Gelübde sey, und zu welcher unvers brüchlichen Treue ich mich verpflichte. Wäre von als len diesem nichts in meiner Seele, ach, so wäre ich ein Heuchler, und ermangelte der heiligen Ehrfurcht

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