Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke. 11
Mel. Lobt Gott, ihr Christ.
bist mir nah' im Abgrund, in der Höh'; wohin ich
13. Singt unferm Gott flieb, wohin ich geh', bist
du doch immer da.
ein frohes Lied! Er ist's und Keiner mehr; groß, una aussprechlich groß ist er, der Weltkreis sein Gebiet.
2. Groß ist der Herr! Er will und sprichts: da steht voll Herrlichkeit der Welten Heer; und er ges beut: fo fallen sie in Nichts.
3. Erüberschaut, was ist und war, in Himmel, Erd' und Meer; und seiner Werke zahllos Heer bleibt vor ihm offenbar.
4. Wer faffet deiner Wuns der Pracht, die da sind, wenn du rufft? Ein jeder Staub, den du erschufft, verkündigt deine Macht,
5. Hell strahlet aus dem kleinsten Halm, Gott, deis ne Weisheit her; und Au und Hügel, Luft und Meer sind deiner Ehre Psalm,
6,
Frohlockend preiset
dich das Land, was deine Milde trånkt; und Korn und Wein und Freud' eme pfängt der Mensch aus deis ner Hand.
7. Gerechtigkeit und Wahrheit ist die Beste deines Throns. Preis dir, der auch des Erdensohns, des Menschen, nie vergißt!
8. Du kennest mich; du
9. Du bist um mich, vernimmst mein Fleh'n, schaffst meiner Seele Ruh'; siehst, wenn ich fehl' und Gutes thu, und eilst mir beyzustehn. sast
10. Du wogst mir deta ne Gaben dar, schriebst auf dein Buch auch mich und meiner Tage Zahl, da ich noch unbereitet war,
11. Dir dank' ich Alles; nichts ist mein, das dir nicht angehört. Herr, deis ne Huld, die ewig währt, soll stets mein Loblied seyn! Gellert u. C. F. Neander. [ 66.]
Ewigkeit und Unverans derlichkeit.
Mel. Sey Lob und Ehr.
14, Erhaben über Welt
und Zeit lebst du, Gott, ohne Schranken von Ewigs feit zu Ewigkeit! Mir schwinden die Gedanken. Mein Geist erstaunt und sinnet nach, er denkt und forscht, und ist zu schwach, dein ew'ges Seyn zu fassen.
2. Noch hatte keine Sonn' ihr Licht durch unfre Welt verbreitet: die Him
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