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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg : nebst einem Anhange einiger Gebete zur häuslichen Erbauung
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Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.

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trågst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt, was uns unmöglich fällt.

4. Wer hat, Unendlie cher, wer hat dich je geses hen? Kein endlich Auge reicht bis zu des Lichtes Hös hen, von welchen du mit Huld auf deine Schöpfung blickst, und Alles, was da lebt, mit Seligkeit bes glückst. 2 used

5. Du bist es, der allein Unsterblichkeit besitzet, das Leben gibt und nimmt, der unserm Odem schützet. Was ist, was lebt und webt, das lebt und webt in dir. Willst du, so wird es nichts, doch - du bleibst für und für.

6. Jetzt kennen wir dich, Herr, nur schwach und uns vollkommen! Einst aber­Heil uns! wird der Vors hang weggenommen, der deine Herrlichkeit hier uns ferm Aug' entzieht. Hell sieht dann unser Blick, was er jetzt dunkel sieht.

7. Doch sey auch hier von uns dein hoher Ruhm besungen! Verschmäh' ein oblied nicht von schwachen Menschenzungen! Dort soll, wenn wir verklärt in bels lerm Licht dich sehn, ein beße rer Preisgesang dich, Ewis ger, erhöhn!

[ 71.] Rambach u. Diterich.

Mel. Sey Lob und Ehr zc. 10. Der Herr ist Gott und Keiner mehr! Frohlockt ihm Alle Frommen! Wer ist ihm gleich? Wer ist, wie er, so herrlich, so vollkom men? Der Herr ist groß, sein Nam' ist groß; unends lich ist und grenzenlos der Herr in seiner Größe!

2. Er ist und bleibet, wie er ist; wer strebet nicht verz gebens, ihn auszusprechen? Wer ermißt die Dauer seis nes Lebens? Eh' Berg und Thal, und Land und Meer, eh' noch der Himmel war, war er; er ist und lebet ewig.

3. Um seinen Thron her strömt ein Licht, das ihn vor uns verhüllet; ihn fass sen alle Himmel nicht, ihn, der sie all' erfüllet. Er bleibet ewig, wie er war, verborgen und auch offens bar in seiner Werke Wuns dern.

4. Wo wären wir, wenn seine Kraft uns nicht gebils det håtte? Er kennt uns; kennet, was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bey ihm ist Weisheit und Vers stand, und Kraft und Stårs ke; feine Hand regieret Erd' und Himmel.

5. Er ist uns nah', ist

Nies